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Nicht nur für den Flur

Aufgeräumt und dennoch alles griffbereit - eine Kombination aus Kleiderstange und Schubladen macht es möglich.    Foto: Thielemeyer/DGM/dpa-tmn

Tipps für enge Räume und mehr Stauraum

Auch wer wenig Platz in seinem Flur hat, kann den Eingangsbereich ansprechend gestalten.
 Innenarchitektin Simone Jüschke verrät einen Trick, wie sich kleine, enge Flure einfach aufwerten lassen: "Da lässt sich gut mit Spiegeln arbeiten. Sie verlängern den Raum optisch und sind im Eingangsbereich sowieso sinnvoll, um sich noch einmal schnell die Frisur zu richten."

Helle Farben und eine gute Beleuchtung lassen den Flur zudem größer und freundlicher wirken. Um den vorhandenen Platz im Eingangsbereich optimal zu nutzen, empfiehlt die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) zudem schmale, hohe Möbel sowie maßgeschneiderte Lösungen. Jüschke rät, in engen Räumen statt auf klobige Möbel lieber auf Haken zu setzen. "Da ist weniger mehr“, so die Innenarchitektin. Der Vorteil offener Regale und Hakenleisten - sie sorgen laut DGM dafür, dass Jacken, Taschen und Accessoires immer griffbereit sind.

Unternehmen aus der Region

Auf Qualität achten
Wer für seinen Flur neue Möbel sucht, sollte neben dem Design auch auf Qualität achten. Gerade im Winter werden Garderoben und Schuhschränke intensiv genutzt. Die Möbel sollten stabil und hochwertig verarbeitet sein - denn sie müssen einiges an Gewicht aushalten, wenn dort schwere Jacken aufgehängt oder dicke Stiefel verstaut werden. 

Unternehmen aus der Region

Beim Kauf sollte man also auf die genauen Belastungsgrenzen achten, rät die DGM. Diese finden Käuferin den Produktinformationen, oder man fragt direkt beim Händler, welches Gewicht die Regalbretter, Schränke und Haken aushalten.
Gibt es genügend Ablagen, kann man Mützen, Handschuhe, Schals und andere Kleinteile etwa ordentlich in Körben, Boxen oder Schubladen aufbewahren.


dpa/tmn


Regeneration zuhause

Wohnmöbel helfen zu entspannen

Deutschland steht unter Druck: Zwei von drei Menschen fühlen sich im Alltag oder Berufsleben häufig oder gelegentlich gestresst. Die eigenen vier Wände sollen Rückzug ermöglichen, Regeneration fördern und mentale Entlastung bieten. 

Wohnmöbel übernehmen dabei Funktionen, die früher klassischen Entspannungsritualen vorbehalten waren. Begriffe wie aktive Regeneration und mentale Hygiene prägen inzwischen die Einrichtungs- und Möbeltrends. 

Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei der Relaxsessel als fester Rückzugsort. Fachleute verweisen in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der sogenannten Herz-Waage-Position. Dabei wird der Körper in eine fast waagerechte Lage gebracht, wobei die Füße etwas höher liegen als das Herz. Somit kann das Blut leichter zurückströmen, die Beine können entspannen, das gesamte Herz-Kreislaufsystem wird entlastet, ebenso wie Wirbelsäule und Rückenmuskulatur. Ursprünglich stammt dieses Prinzip aus der medizinischen Regenerationslehre, mittlerweile wird es auch bei Polstermöbeln aufgegriffen. So wird das Sitzmöbel Teil der persönlichen Wellness Routine, ob für den kurzen Powernap zwischendurch oder für den langen Leseabend.



djd

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