Kurzweilig und überaus amüsant war die Thronrede des Königlichen Hofberichterstatters „Jürgen der Durchleuchter“ (Jürgen Leuchtmann). Die jährliche Thronrede sorge für Spannung, meinte Jürgen, der Durchleuchter. Sie sei ein „rhetorisches Feuerwerk“, das die Herzen der Schützenschwestern und - brüder höherschlagen und die Herzen des Thrones erstarren lasse. So hätten seine Schreiberlinge (Günter Brümmer, Stefan Rüther, Robert Strodtkötter und Hermann Vocke) wieder Geschichten und Anekdoten über den Thron gesammelt. “Der alte Thron hat schon oft den Vogel abgeschossen, aber dieser!“, so führte der Durchleuchter in die Thronrede ein.



Dieser Thron habe einen Bock nach den anderen geschossen, so dass die Thronrede eine neunbändige Buchreihe ergebe mit dem Titel: Wie schieße ich den Vogel richtig ab?“ Jedem Thronpaar, so der Hofberichterstatter, sei ein eigener Band gewidmet. Der erste Band sei dem Königspaar gewidmet. Den König beschrieb Jürgen Leuchtmann so: „Groß, stark und immer bereit, wenn's drauf ankommt... erstmal `ne Kiste Bier zu holen.“ Königin Stefanie Strodtkötter beschrieb er als„Königin des Multitaskings.“ Sie sei Dirigentin des alltäglichen „Chaos-Orchesters“, die mit einer Hand das Hotel manage, mit der anderen die Kinder bändige und dabei als wahre Köchin noch ein Fünf-Sterne-Menü zaubere.
Im weiteren Verlauf der Thronrede bekam auch jedes Thronpaar „ihr Fett weg“. Insgesamt fand die Thronrede bei den zuhörenden Schützinnen und Schützen großen Anklang. Immer wieder gab es tosenden Beifall und Zwischenrufe wie „Der war gut!“ Gespickt mit zahlreichen unterhaltsamen Zitaten und kurzen Witzen ließ der Hofberichterstatter das vergangene Thronjahr Revue passieren.
mr