
Seit Jahrzehnten gibt der König der Haselünner Schützenbruderschaft seine eigene Königsmünze heraus. Diese kann am als Schützenfestmontag Zahlungsmittel für ein Glas „schäumendes Gerstenwasser“ genutzt werden, wie es in der Urkunde heißt, die am Haselünner Abend verlesen wurde. Unter den Schützenbrüdern sind die Münzen jedoch schon zu einem beliebten Sammlerstück geworden.
Während die Rückseite der Königsmünze das Wappen der Schützenbruderschaft ziert, wird die Vorderseite jeweils vom amtierenden König gestaltet. König Robert II. Strodtkötter hat drei Symbole auf seine königliche Münze prägen lassen: Ein Kochlöffel, das Eurozeichen und ein Wildschwein.
Der Kochlöffel erinnert an die Ausbildung des Königs beim Jagdhaus Wiedehage zum Koch. Nach seiner aktiven Zeit bei der Bundeswehr hat Strodtkötter zusammen mit seiner Frau Stefanie einen Partyservice eröffnet, den sie bis heute betreiben.

Das Eurozeichen auf der Königsmünze steht für das Finanzamt. Nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr begann Strodtkötter eine zweite Ausbildung beim Finanzamt Lingen und ist dort auch heute noch beschäftigt. Das Wildschwein steht für die große Leidenschaft des Königs: die Jagd. Schon als kleiner Stepke wurde der König vom damaligen ersten Kaiser der SBS, August Möhlmann, mit ins Revier genommen, um Wild zu hegen, auf dem Hochsitz zu gehen und Revierarbeiten zu verrichten. Da Thronadjutant Eckart Brackmann ihn 1996 mit zum Jagdschein angemeldet hatte, machte er diesen schließlich 1997. Mit einigen Jagdfreunden hat Strodtkötter die Gruppe “Wildgourmets“ gegründet, von denen auch einige mit auf dem Thron sind.
mr