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Über Monster, Liebe und Revolution im Theater Osnabrück

Zahlreiche Produktionen sind in den nächsten Wochen zum letzten Mal zu sehen, so auch das Schauspiel „Wenn die Sterne fallen“ von Beth Steel über eine Hochzeit, die aus dem Ruder läuft.

Spielzeit 2026/27 mit Oper, Musical, Schauspiel und Tanz wie „Frankenstein“, „Die Csárdásfürstin“ und „On the Town“, dazu Theaterabo mit Preisvorteil und festen Terminen jetzt buchbar

Zum Saisonstart ist wieder die perfekte Gelegenheit, ins Theaterabo einzusteigen. Zwischen vier und zehn Vorstellungen zu Terminen, die man sich schon jetzt im eigenen Jahreskalender vormerken kann. Das Abonnement sichert nicht nur einen Platz in beliebten Produktionen, sondern spart auch bis zu 30 Prozent auf den Eintrittspreis.

Nachfolgend stellen wir die großen Produktionen im Theater am Domhof vor, zahlreiche weitere Premieren findet man auf der Webseite des Theater Osnabrück: www.theater-osnabrueck.de.

Musiktheater von Oper bis Musical

Der Saisonstart erinnert an die tragische Geschichte eines jungen Mannes aus Osnabrück, der mit seiner Familie 1937 nach Amsterdam flieht, sich im Versteck in Anne Frank verliebt und ebenfalls in einem KZ zu Tode kommt. „Peter van Pels“ (Premiere 19.9.2026) ist das große Auftragswerk der neuen Saison: Anno Schreiers Oper gibt dem realen Peter van Pels eine Stimme und erzählt sein bewegtes, kurzes Leben.

Emmerich Kálmáns schillernde Operette „Die Csárdásfürstin“ (Premiere 14.9.2026) ist bis heute mitreißend. In den Wirren des Ersten Weltkriegs fertiggestellt, lässt sie Figuren über die Bühne taumeln, die angesichts dieser gefährlichen Welt zwischen Schwermut und Ekstase leben. Die Chansonette Sylva und Fürstensohn Edwin kämpfen trotz des Bangens um die Zukunft für ihre Liebe und erklären den Augenblick zur Ewigkeit. Denn was hat man sonst?

Umberto Giordanos Oper „Andrea Chénier“ (Premiere 23.1.2027) entführt ins Paris der Französischen Revolution: Der Dichter Chénier und die Aristokratin Maddalena trotzen dem Jakobinerterror und wählen gemeinsam den Tod. Ein leidenschaftliches Geschichtspanorama mit großen Arien und einer dramatischen Geschichte.

Leonard Bernsteins Musical „On the Town“ (Premiere 13.3.2027) bringt New York auf die Bühne: Drei Matrosen, 24 Stunden Landgang, eine Stadt voller Möglichkeiten. Bernsteins mitreißendes Musical, geschrieben mit gerade 26 Jahren, machte ihn berühmt. Elf Jahre später folgte seine „West Side Story“.

Den Abschluss im Musiktheater bildet Leoš Janáceks poetische Oper „Das schlaue Füchslein“ (Premiere 1.5.2027): Eine Fabeloper über das ewige Werden und Vergehen, erzählt durch die Geschichte einer Füchsin, die aus der Gefangenschaft flieht, liebt und stirbt. Janácek hat in seinem populären Spätwerk eindringliche Töne gefunden für das Menschliche im Tier und das Tierische im Menschen.

Schauspiel

Ewald Palmetshofers „Sankt Falstaff“ (Premiere 30.8.2026) trifft den Nerv der Zeit: eine pointierte Gegenwartsdeutung von Shakespeares „Heinrich IV.“, die uns in eine nahende Zukunft mitnimmt. Demokratie am Limit, Macht und Korruption imZentrum. Und mittendrin John Falstaff, Fürst der Nachtschwärmer, der eine ganz andere Welt verspricht.

Mary Shelleys „Frankenstein“ (Premiere 10.10.2026) wird zum vielschichtigen Schauspiel über Hochmut, Empathie und wissenschaftliche Verantwortung. Regisseurin Katharina Schmidt und Roman Konieczny nähern sich dem Stoff zwischen Drama, Horror und Science-Fiction.

Duncan Macmillans„People, Places & Things“ (Premiere 20.2.2027) ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit Sucht und der Frage: Wie geht Normalität, wenn der Ausnahmezustand längst die Regel ist? Tragisch-komisch, eindringlich über die Höhen und Tiefen des Lebens.

Ein großes Schauspiel zum Abschluss der Saison: Anton Tschechows „Drei Schwestern“ (Premiere 3.4.2027) sehnen sich nach einem anderen Leben und spiegeln dabei den modernen, reizüberfluteten Menschen, der sich seinerseits nach Stille und Entschleunigung sehnt.

Tanz

Antonin Comestaz' „Bevor ich es vergesse …“ (Premiere 24.10.2026) ist eine Reise in die Welt der Demenz. Eine Welt, in der nichts mehr so ist, wie es mal war. Auf poetische und sensible Weise erzählt er von Erinnerungen und Gemeinschaft.

Mit „EuroDance“ (Premiere 21.5.2027) blickt Moritz Ostruschnjak auf das Konstrukt Europa: Ausgangspunkt die 90er-Jahre, zwischen Mauerfall und Techno, ein wildes Mixtape aus Aufbruchstimmung und Weltuntergang. Eine Zusammenarbeit zwischen Dance Company und Studierenden der ArtEZ University of Arts.

Junges Theater Oskar

Insgesamt spielt das Ensemble in 200 Vorstellungen pro Jahr für Kinder und Jugendliche. Zur Weihnachtszeit ist in diesem Jahr Otfried Preußlers „Die Hexe“ (Premiere Kleine 29.11.2026) zu sehen.

Tipp: Neben den gemischten Abos bieten sich Theaterabo auch speziell für Schauspiel, Tanz, Konzert oder Familien an.

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