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Osnabrück: No Border Land

Studierende der ArtEZ-Universität zu sehen bei ihrem Tourstop in Osnabrück Anfang Juli und bereits in der Tanzgala am 20. Juni 2026.

Nur knapp 180 Kilometer voneinander entfernt, aber durch die Ländergrenze getrennt, nehmen sich die Menschen der beiden Städte Arnheim und Osnabrück nur selten als Einzugsgebiet wahr.

Start in ein zweijähriges Projekt der Dance Company

Doch was passiert, wenn wir diese Grenzen wegdenken und versuchen, einen gemeinsamen Kulturraum zu schaffen, verschiedene Blickwinkel auszutauschen und über das grenznahe Zusammenleben in den Austausch zu kommen?

"No Border Land" gibt diesen Fragen ein Zuhause und mit dem Tanz eine Stimme. Über Grenzen hinweg findet das Projekt im Rahmen der Interreg-Förderung, unterstützt durch die Europäische Union sowie der Niedersächsischen Staatskanzlei und der Provinz Gelderland statt. 

Gemeinsam mit dem Theater aan de Rijn in Arnheim, einem Produktionshaus für junge Künstler*innen, und dem Studiengang Dance Artists und Dance Education der ArtEZ-University of Arts in Arnheim, begibt sich die Dance Company des Theaters Osnabrück auf ein zweijähriges grenzübergreifendes Abenteuer. In sechs Säulen entwickeln die Projektpartner gemeinsam nicht nur verschiedene künstlerische Perspektiven, sondern bringen die Menschen der Region zusammen.

Mit der "Dance Artists Present - 3rd Year Tour" beginnt die Kooperation. Die Tanzstudierenden des 3. Jahrgangs der ArtEZ touren mit verschiedenen choreographischen Arbeiten in der Region. In Osnabrück ist der Abend am 3. und 4. Juli im emmatheater zu sehen. Auch die Stadtateliers beginnen bereits in diesem Sommer. 

Über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren kommen verschiedene Tanzkünstler*innen zu mehrwöchigen Forschungsresidenzen nach Osnabrück und Arnheim, um sich in verschiedensten Formaten mit den Städten und den dort lebenden Menschen auseinanderzusetzen. 

Unter dem Motto "Europe: Mythos & Realität" erarbeitet der Choreograph Moritz Ostruschnjak gemeinsam mit Dance Company und ArtEZ-Studierenden den Tanzabend "Euro Dance" (Premiere 21. Mai 2027), parallel dazu ermöglichen diverse Vermittlungsformate eine Auseinandersetzung mit dem Konstrukt Europa. 

In „VIERxVIER“ (Premiere 5. Dezember 2026) erarbeiten vier junge Choreograph*innen vier Kurzstücke in unterschiedlichen Tanzstilen. Diese Koproduktion zwischen Theater aan de Rijn und Dance Company ist nicht nur spannend für junges Publikum, sondern eröffnet allen Zuschauenden die künstlerische Vielfalt von Tanz.

Zum Ende der Saison kommt alles zusammen: das "Crossing Borders Festival" jeweils in Osnabrück (2. bis 6. Juni 2027) und Arnheim (25. und 26. Juni 2027). Gezeigt werden die bis dahin entwickelten Produktionen, spannende Gastspiele, Stadtrauminterventionen und vieles mehr. Zum Abschluss wird die Kooperation aber erst in der Spielzeit 2027/28 kommen. Es ist also viel zu erwarten.

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