Geschäftsführer Jens Hahn über die Nominierung, den Wandel im Maschinenbau und die Stärke des Emslandes.
Was bedeutet Ihnen die Nominierung für den emsländischen Unternehmenspreis?
Die Nominierung bedeutet uns sehr viel und ist eine besondere Wertschätzung unserer Arbeit. Vor allem sehen wir sie als Anerkennung für unser gesamtes Team. Ohne Einsatz, Erfahrung und Verbundenheit unserer Mitarbeitenden wäre die Entwicklung von Maschinenbau Hahn nicht möglich. Besonders freut uns, dass auch Familie, Beruf und gesellschaftliches Engagement berücksichtigt werden – Werte, die für uns als Familienunternehmen wichtig sind.


Wie sehen Sie die Zukunftsaussichten für Ihr Unternehmen?
Wir blicken positiv in die Zukunft. Digitalisierung, Automatisierung, steigende Qualitätsanforderungen und der Fachkräftemangel verändern den Maschinen- und Anlagenbau, eröffnen aber auch Chancen. Als mittelständisches Familienunternehmen können wir schnell auf neue Anforderungen reagieren. Wichtig bleibt, in moderne Technik, unsere Mitarbeitenden und besonders in die Ausbildung junger Nachwuchskräfte zu investieren. Wenn es weiterhin gelingt, Erfahrung mit neuen Ideen und Technologien zu verbinden, sehen wir uns gut aufgestellt.
Wie sehen Sie die Entwicklung des Emslandes im Vergleich zu anderen Regionen?
Das Emsland ist eine wirtschaftlich starke Region. Seine Stärke liegt in der Mischung aus erfolgreichen Mittelständlern, international tätigen Betrieben und enger Verwurzelung vor Ort. Typisch sind der Wille, anzupacken, pragmatische Lösungen zu finden und langfristig zu denken. Gleichzeitig stehen wir im Wettbewerb um Fachkräfte und junge Menschen. Deshalb brauchen wir attraktive Arbeitsplätze, gute Bedingungen für Familien und berufliche Perspektiven. Auf dem Erreichten wollen wir uns nicht ausruhen.
Felicitas Ehrhardt