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Bevor es überhaupt losgeht...

Sie wollen bauen oder kaufen? Dann lohnt es sich, für die Finanzierung mehrere Vergleichsangebote einzuholen. Foto: Christin Klose/dpa-mag

Baufinanzierung: Warum sich der Zinsvergleich lohnt

Zwischen verschiedenen Angeboten für Baufinanzierungen liegen oft Welten. 

Für Käufer kann das bei der monatlichen Rate einen Unterschied von mehreren hundert Euro machen. So holen Sie das Beste raus. Für eine Baufinanzierung verlangen teure Banken mitunter einen vollen Prozentpunkt mehr Zinsen als günstige Mitbewerber. 

Unternehmen aus der Region

Ein solcher Unterschied kann sich bis zum Ende der Zinsbindung auf viele tausend Euro summieren, erklärt die Stiftung Warentest. 

Wer das Geld lieber sparen möchte, tut darum gut daran, vor einem Abschluss möglichst viele Vergleichsangebote einzuholen.

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Zweite Meinung einholen

Käufer und Käuferinnen sollten sich also nicht sofort mit den Konditionen der Hausbank zufriedengeben. Die Stiftung Warentest empfiehlt, mindestens auch einen Kreditvermittler oder eine Bank zu konsultieren, die selbst Kredite vermittelt. 

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Einen ersten Aufschluss darüber, auf welchem Niveau die Bauzinsen aktuell liegen, können außerdem Vergleichsportale im Netz liefern. 

Allerdings ist das Angebot mit Vorsicht zu genießen. Nicht alle Vergleichsportale listen alle Anbieter. Zudem sind weit oben in der Trefferliste stehende Angebote nicht immer besser. Manche Anbieter zahlen dafür, möglichst weit vorn im Ranking aufzutauchen. Hilfreich kann neben den kostenfreien Vergleichsportalen auch der unabhängige, aber dafür kostenpflichtige Bauzins-Vergleich der Stiftung Warentest sein.   dpa/tmn


Vorher prüfen

Baubeschreibung

Bei Schlüsselfertigbauten haben private Bauherren noch vor Vertragsschluss das Recht auf eine umfassende Baubeschreibung. Anhand derer können sie prüfen, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt - am besten in der direkten Gegenüberstellung mit weiteren Baubeschreibungen etwaiger Mitbewerber. Bauherren sollten sich dafür ausreichend Zeit nehmen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Nur anhand eingehender Prüfung der jeweils beinhalteten Arbeiten und des Preises können sie abschätzen, ob ein Angebot attraktiv ist. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die vorvertragliche Baubeschreibung daher nicht als endgültig, sondern vielmehr als Auftakt für die eigentlichen Verhandlungen verstehen. Vorvertraglich bedeutet dem VPB zufolge also nicht: kurz vor Unterschriftsreife.   dpa/tmn

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