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Werlte wird zur Motorsport-Hochburg: Tausende Besucher freuen sich auf das internationale Rennen

Werben für das Grasbahnrennen Ende Juli 2025 in Werlte, v.l.: Josef Hukelmann, Stefan Schomaker, Werner Rinkenburger, Andreas Wilken und Marvin Gärtner. Foto: Anna Heidtmann

Topfahrer, EM-Qualifikation und packende Rennen beim 53. ADAC Flutlicht-Grasbahnrennen auf dem Hümmlingring

Beim 53. ADAC Flutlicht-Grasbahnrennen Motorsportclub des (MSC) Werlte dürfen sich Bahnsportfans auf ein hochklassiges Event mit spektakulären Rennen und besonderer Atmosphäre unter Flutlicht freuen. Top15 internationale Grasbahnfahrer sowie zwei Reservefahrer treten gegeneinander an sie kämpfen um den Tagessieg und um den Einzug ins Finale der Grasbahn-Europameisterschaft am 17. August 2025 im niederländischen Eenrum. Neun der Teilnehmer plus ein Reservefahrer werden sich dafür qualifizieren.

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Spannung ist bei jedem Lauf garantiert

Sobald die Ampel von Rot auf Grün springt, geht binnen zwei Sekunden das Startband hoch. Dann schießen die Solisten der internationalen A-Lizenz Klasse mit ihren 500 cm³ Maschinen los. Die Reaktionsgeschwindigkeit beim Start ist entscheidend, denn: „Wer am schnellsten startet, ist vorne“, erklärt MSC-Vorsitzender Josef Hukelmann, der auch Hauptorganisator und Rennleiter ist.

Jeder Lauf geht über vier Runden auf dem 451 Meter langen Hümmlingring. Höchste Konzentration und körperliche Anstrengung sind gefordert. Auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen können sich vor allem die deutschen Fahrer verlassen: Stephan Katt, Mario Niedermeier und allen voran Lokalmatador Timo Wachs vom MSC Werlte, der seinen Heimvorteil nutzen will. Als Reservefahrer Nummer eins wurde MSC-Clubfahrer Fabian Wachs nominiert. Gefahren wird mit Methanol und pflanzenbasiertem Motorenöl. „Grasbahnsport ist der sauberste Motorsport“, betont Hukelmann. Die etwa 75 PS starken Motorräder sind ohne Bremsen auf der Bahn unterwegs. „Die Motoren sind so hoch verdichtet, dass sie durch Gaswegnehmen von allein abbremsen“, erklärt Hukelmann.

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Für das Publikum ist ein abwechslungsreicher Renntag garantiert: Neben der internationalen A-Lizenz-Soloklasse sorgen neun internationale Seitenwagen-Teams sowie Fahrer der nationalen B-Lizenz-Soloklasse für packende Rennen und drei spannende Finalläufe. Die Trainings und ersten Wertungsläufe beginnen ab 13.00 Uhr. Eine Autogrammstunde ist von 16.40 Uhr bis 17 Uhr geplant. Um 18 Uhr werden die Fahrer vorgestellt, der Rennstart ist um 18.30 Uhr.

Je nach Wetterlage rechnet der MSC mit 4.500 bis 6.000 Zuschauern. Seit der Club im Herbst letzten Jahres von der europäischen Motorsport Föderation (FIME) den Zuschlag für die Ausrichtung eines der zwei EM-Semifinals erhalten hat, dreht sich beim Vorsitzenden und seinem Organisationsteam alles um eine perfekte Vorbereitung und regelkonforme Durchführung des Rennens.

120 ehrenamtliche Helfer organisieren das Rennen

Die Aufgaben sind vielfältig: Von Genehmigungen und Versicherungen über Werbung, Sicherheits- und Notfallkonzepte bis hin zu Parkplatzregelung und Einlasskontrolle, Bahndienst, Verpflegung und sanitären Anlagen. Etwa 120 ehrenamtliche Helfer sind am Renntag im Einsatz. „Die Veranstaltung wäre nicht zu stemmen, wenn nicht das gesamte Team dahinterstehen würde“, sagt der MSC-Vorsitzende. Besonders dankbar ist Hukelmann auch für den Rückhalt der Sponsoren in und außerhalb von Werlte sowie der Stadt Werlte und des Landkreises Werlte. „Ohne sie wäre das alles nicht möglich.“

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