Die Begeisterung für das Gärtnern ist in Deutschland ungebrochen. Viele investieren regelmäßig Zeit und Herzblut, um sich einen grünen Rückzugsort zu schaffen. Doch alle Mühe kann vergebens sein, wenn die Sommersonne unerbittlich brennt und anhaltende Trockenheit den Rasen und die Kübelpflanzen buchstäblich verdursten lässt.
Die Wasserversorgung birgt ihre Tücken. Oft neigen Hobbygärtnerinnen und -gärtner dazu, ihre Pflanzen gut gemeint zu stark zu gießen, was wiederum die Wurzelbildung beeinträchtigen kann. Auch das Timing sollte passen: Wer in der Mittagshitze gießt, verursacht oft unbeabsichtigt Schäden an den Pflanzen, da Wassertropfen auf den Blättern wie kleine Brenngläser wirken und zu Verbrennungen führen können. Zudem verdampft ein beachtlicher Teil des Wassers in der Hitze, bevor er überhaupt die Wurzeln erreicht. Deutlich gleichmäßiger und oft auch wassersparender ist eine automatische Bewässerung. Lösungen wie automatische Steuergeräte übernehmen die Gartenarbeit fast vollständig im Hintergrund und steuern die Wasserzufuhr präzise und bedarfsgerecht. Die Systeme nutzen die kühlen späten Abendstunden oder den frühen Morgen, um die Vegetation zu versorgen. In diesen Zeitfenstern ist die Verdunstung vergleichsweise gering, sodass mehr Wasser dort ankommt, wo es gebraucht wird. Die Integration von Wettersensoren können die Effizienz zusätzlich verbessern. djd