Schließen
Um Ihre Registrierung abzuschließen, gehen Sie in Ihr E-Mail-Postfach und folgen dem Link in der Bestätigungsmail. Danach können Sie den Artikel frei lesen. E-Mail erneut senden

Wenn Kollegen trauern

Trauert eine Kollegin oder ein Kollege, sind vor allem auch Führungskräfte gefragt - sie sollten sich nicht aus Unsicherheit heraus zurücknehmen.    Foto: dpa-tmn/Zacharie Scheurer

Manchmal können kleine Gesten helfen

Ein Blumenstrauß oder eine Nachricht? Darüber sprechen oder lieber nicht? Wenn Teammitglieder den Tod eines lieben Menschen verkraften müssen, sind auch Kollegen gefragt. Doch wie? Eine allgemeingültige Antwort darauf gibt es nicht.

Unternehmen aus der Region

Wichtig ist, sich an den Wünschen der Betroffenen zu orientieren. Und das Teammitglied zu fragen, ob er oder sie über den Verlust sprechen möchte oder lieber nicht. Nicht jeder Mensch trauert gleich oder hat die gleichen Bedürfnisse nach einem schweren Verlust, schon gar nicht am Arbeitsplatz.

Unternehmen aus der Region

Manche möchten über ihren Verlust reden, andere wollen einfach nur Arbeit und Normalität. Unterstützen können auch kleine Gesten, etwa ein Blumenstrauß vor dem Spind des Betroffenen oder ein Willkommensplakat bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz. Besonders hilfreich ist für Trauernde die Rücksichtnahme im Team: Einfach zu sehen, dass da jemand gerade einen wichtigen Menschen in seinem Leben verloren hat und deswegen nicht hundertprozentig leistungsfähig ist. 

Unternehmen aus der Region

Eines sollten besonders Vorgesetzte in jedem Fall vermeiden: sich aus reiner Unsicherheit zurücknehmen. Besser: die eigene Unsicherheit mit der Situation transparent machen. Sagen könnte man etwa: "Ich weiß überhaupt nicht, was ich gerade sagen soll. Aber wenn du irgendetwas brauchst, sag es mir total gern."



dpa

Meine Favoriten:
Alle Orte: