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Tradition, Talent und beste Perspektiven

Lossprechungsfeier würdigt erfolgreichen Handwerksnachwuchs im Forum Alte Werft

Moderator Andi Rakete, Zauberkünstler Tim Jantzen, Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann sowie die Band The Dottis bereicherten den Abend der Lossprechung. Kreishandwerkerschaft/Brandsplus-Fotos
Moderator Andi Rakete, Zauberkünstler Tim Jantzen, Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann sowie die Band The Dottis bereicherten den Abend der Lossprechung. Kreishandwerkerschaft/Brandsplus-Fotos

Mit der traditionellen Lossprechung endete für 101 Nachwuchskräfte aus dem nördlichen Emsland ein bedeutender Lebensabschnitt. Im Forum Alte Werft in Papenburg erhob Kreishandwerksmeister Heinz Kauscher die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Sommerprüfungen feierlich in den Gesellenstand. Gemeinsam mit ihren Familien, Ausbildungsbetrieben und zahlreichen Gästen wurden sie für ihren erfolgreichen Abschluss gewürdigt. 

„Los, ledig und frei vom Zwang der Lehre“ - mit diesen Worten erinnerte Kauscher an den jahrhundertealten Brauch der Lossprechung. Zugleich dankte er den Ausbildungsbetrieben, Berufsschulen, Prüfungsausschüssen und Familien, die die jungen Menschen während ihrer Ausbildung begleitet haben. 

Einen besonderen Dank richtete er an das Team der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft um Geschäftsführer Pascal Albers, das die Feier mit großem Engagement vorbereitet und damit den festlichen Rahmen erst möglich gemacht hatte. Durch den Abend führte Moderator Andi Rakete, der die Veranstaltung mit viel Humor und Charme begleitete. 

Für die musikalische Begleitung sorgte die Band The Dottis, während Zauberkünstler Tim Jantzen mit seiner Show das Publikum begeisterte. Die Festrede hielt die Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann MdB. Sie hob die Bedeutung der dualen Ausbildung hervor und machte deutlich, dass handwerkliches Können weit mehr ist als Wissen aus einer kurzen Videoanleitung. Handwerk lebe davon, dass erfahrene Fachkräfte ihr Wissen weitergeben und junge Menschen über Jahre begleiten. 

Unternehmen aus der Region

Gleichzeitig bezeichnete sie das Handwerk als „Fundament“ und „Rückgrat der Wirtschaft“. Viele Tätigkeiten - vom Backen über das Mauern bis zur Installation oder Fahrzeugreparatur – könnten auch durch künstliche Intelligenz nicht ersetzt werden. Mit ihrem Gesellenbrief stünden den Absolventinnen und Absolventen viele Wege offen - ob im Ausbildungsbetrieb, durch eine Weiterbildung, die Meisterausbildung oder später sogar mit einem eigenen Betrieb. Mit großem Applaus würdigten die mehr als 500 Gäste die Leistungen der neuen Gesellinnen und Gesellen. Die Lossprechung machte einmal mehr deutlich, dass handwerkliche Ausbildung auf Tradition beruht, zugleich aber beste Perspektiven für die Zukunft eröffnet. fe

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