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Tarif-Azubis verdienen mehr

Ein Kunstschmied-Azubi arbeitet mit einem Winkelschleifer in einer Werkstatt. Foto: Christian Charisius/dpa

Geldbeutel-Frage bei der Berufswahl: Zwischen 727 und 1.404 Euro – Löhne klaffen weit auseinander.

Die Vergütung von Auszubildenden in tarifgebundenen Betrieben steigt deutlich. Zwischen den Branchen gibt es aber große Unterschiede bei der Bezahlung. Die Bezahlung von Azubis in tarifgebundenen Betrieben hat sich im vergangenen Jahr deutlich verbessert.

Durchschnittlicher Verdienst: 1.209 Euro

Über alle Ausbildungsjahre hinweg verdienten Auszubildende in solchen Unternehmen 2025 im Schnitt 1.209 Euro brutto im Monat und damit 76 Euro mehr als 2024 (+6,7 Prozent). Das geht aus Berechnungen des Bundesinstituts für Berufsbildung hervor. Im ersten Ausbildungsjahr lagen die Vergütungen bei durchschnittlich 1.117 Euro, im vierten Jahr betrugen sie 1.339 Euro. Bei der Bezahlung gibt es große Unterschiede.

Unternehmen aus der Region

So verdienten angehende Versicherungs- und Finanzanlagenberater im Schnitt 1.404, Zimmerer 1.343 und Elektroniker für Betriebstechnik 1.335 Euro im Monat. Am anderen Ende der Skala stehen Azubis in Apotheken mit 925, angehende Tourismuskaufleute mit 918 und Friseure mit nur 727 Euro.
dpa

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