Mit vier weiteren Sinfoniekonzerten steuert das Osnabrücker Symphonieorchester auf den Höhepunkt der Saison zu.
Zum Auftakt beim 5. Sinfoniekonzert steht erstmals die ukrainische Dirigentin Margaryta Grynyvetska am Pult des Orchesters. An diesem entfaltet Joseph Abend Haydns festliche Sinfonie Nr. 53 L'Impériale Esprit und Felix Mendelssohn Bartholdys „Italienische“ Sinfonie führt das Publikum in südliche Klangfarben und vibrierende Lebensfreude.
Im 6. Sinfoniekonzert präsentiert Christopher Lichtenstein ein Programm voller dramatischer Kontraste. Ludwig van Beethovens Coriolan-Ouvertüre eröffnet die Bühne mit packender Energie, gefolgt von Sergej Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, das virtuos zwischen Schärfe und Melodie schwingt. Peter Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4 mit ihrem leidenschaftlichen Pathos bildet den majestätischen Abschluss.
Alte Musik in neuem Licht bietet das 7. Sinfoniekonzert: Nach barockem Glanz mit Werken von Corelli, Händel und Bach spannt Alfred Schnittke in seiner Barockbearbeitung mit reizvoller Ironie und musikalischer Tiefenschärfe den Bogen zur Gegenwart.
Den festlichen Schlusspunkt der Reihe setzt das 8. Sinfoniekonzert im Hohen Dom zu Osnabrück. Gemeinsam mit dem Domchor erklingen zwischen Trauer und Trost: Ludwig van Beethovens Trauermarsch aus der Eroica, Richard Strauss' Sinfonische Metamorphosen und Maurice Duruflés berührendes Requiem op. 9. Das Osnabrücker Symphonieorchester lädt dazu ein, diese musikalische Reise zu erleben – von barocker Feierlichkeit bis zu sinfonischer Leidenschaft.