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Rütenbrocker Jubiläumskirmes: 200 Jahre nach Verleihung des Marktrechts

LEQ displa Das Team der IG Rütenbrock, Bürgermeister Honnigfort und die Schützenkönige des Kirchspiels Rütenbrock eröffneten die 200 Rütenbrocker Kirmes: (v.l.) Alexander Ahrens, Tobias Düthmann, Arnold Terborg, Benny Schomaker, Markus Honnigfort, Ewald Düthmann Fabiola Behnes (Schützenkönigin Rütenmoor, Doris und Reinhold Nüsse (Königspaar Lindloh) sowie Luka Wulfekuhl und Maike Deuling (Königspaar Rütenbrock), nicht im Bild Torsten Sendzik, Uwe Roesler und Michael Behnes. Foto: H. G. Schoneville

Tradition, Fahrspaß und geselliges Miteinander: Rütenbrock feiert mit drei Schützenkönigen und zahlreichen Gästen ein besonderes Festwochenende

Mit drei Fassanstichen, viel Vorfreude und einem Blick zurück auf 200 Jahre Kirmesgeschichte ist am Freitag die Rütenbrocker Jubiläumskirmes eröffnet worden. Wohl zum letzten Mal in seiner Amtszeit als Bürgermeister gab Markus Honnigfort dabei den offiziellen Startschuss und überreichte den drei Schützenkönigen des Kirchspiels Rütenbrock (Lindloh/Schwartenberg, Rütenbrock, Rütenmoor) den Hammer für den traditionellen Fassanstich.

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Ewald Düthmann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Rütenbrock, Handwerk, Handel & Gewerbe e. V. (IG-HHG), begrüßte den Bürgermeister und die zahlreichen Gäste, die Vertreter der örtlichen Vereine sowie die Vertreter der Schützenvereine mit ihren Schützenkönigspaaren und Throngefolgen. Besonders hieß er die Schaustellerfamilien herzlich willkommen, die in diesem Jahr mit "großem Besteck“ aufgefahren seien. Neben den traditionellen Fahr- und Spielgeschäften sowie Schießbuden warteten gleich drei Großfahrgeschäfte auf die Besucher: Autoscooter, Musik- bzw. Power-Express und der nach längerer Pause zurückgekehrte Breakdancer sorgten für Fahrspaß und Nervenkitzel. 

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„Ohne Schausteller gibt es keine Kirmes“, machten Düthmann und Honnigfort deutlich. Sie seien die eigentlichen Akteure eines jeden Jahrmarktes. Die IG-HHG könne gemeinsam mit den örtlichen Gastronomen das Angebot lediglich ergänzen und damit ihren Beitrag zum Gelingen der Kirmes leisten. Düthmann bedankte sich ausdrücklich beim scheidenden Bürgermeister und der Stadt Haren für die stets tatkräftige Unterstützung. 

Auch bedankte und würdigte er das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr Rütenbrock sowie seines Vorstandsteams mit Ortsvorsteher Arnold Terborg. Gemeinsam werde Jahr für Jahr ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Ohne deren ehrenamtlichen Einsatz wären die vielfältigen Aktivitäten des Vereins rund um die Kirmes nicht möglich.

Harener Kirmes wieder fest im Veranstaltungskalender verankert

Auch Bürgermeister Markus Honnigfort richtete den Blick zurück. Nach den schwierigen Jahren der Corona-Pandemie, in denen die beiden Harener Kirmessen nur eingeschränkt oder überhaupt nicht stattfinden konnten, sei es gemeinsam gelungen, die traditionsreichen Veranstaltungen wieder fest im Veranstaltungskalender zu verankern. 

Dass die Rütenbrocker Kirmes nun ausgerechnet ihr 200-jähriges Bestehen feiern könne, sei etwas ganz Besonderes. Honnigfort verband damit zugleich einen Wunsch für die Zukunft: Möge die Rütenbrocker Kirmestradition, beginnend mit der 201. im nächsten Jahr, noch lange fortbestehen. · Die Stadt Haren werde diese Tradition sicher auch in Zukunft nach Kräften fortführen.

Drei Könige stechen Fass an

Dann wurde es ernst für die drei amtierenden Schützenkönige des Kirchspiels: Sie sollten gemeinsam für den offiziellen Start in das Jubiläumswochenende sorgen. Den Anfang machte Rütenmoor. Da der amtierende Schützenkönig verhindert war, übernahm stellvertretend Michael Behnes (Ehemann der Königin) den Fassanstich. Ihm folgte Lindloh mit Schützenkönig Reinhold Nüsse. Den Abschluss bildete Rütenbrock mit Schützenkönig Luka Wulfekuhl. Alle drei bewiesen ein sicheres Händchen und erfüllten ihre Aufgabe souverän. Mit dem Öffnen der Fässer floss schließlich das Freibier und damit war die 200. Rütenbrocker Kirmes endgültig eröffnet. 

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Ein Jubiläum, das nicht nur an die Verleihung des Marktrechts vor 200 Jahren erinnert, sondern eindrucksvoll zeigt, dass die Rütenbrocker Kirmestradition auch zwei Jahrhunderte später noch lebendig ist. at

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