Mit ihrem Konzept No Border Land haben sich die drei Projektpartner für die Interreg-Förderung beworben, ein Projekt des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Partnern Niedersächsische Staatskanzlei und die Provinz Gelderland. Im Zentrum steht das Zusammenbringen von Menschen in der Grenzregion und die Gestaltung eines bürgernahen Europas. Wie kann das besser gestaltet werden als mit Kunst und ganz besonders mit der universellsten aller Sprachen, dem Tanz.
In einem langwierigen Antragsprozess haben sich die drei Partner intensiv mit ihrem Verständnis von Tanz, den jeweiligen strukturellen Bedingungen, künstlerischen Fragen rund um die Grenzregion, Europa und Demokratie, sowie Modellen des Zusammenarbeitens auseinandergesetzt.
Entstanden sind vielfältige künstlerische Austauschformate, spannende Rechercheprojekte, gemeinsame Tanzproduktionen, Workshops und Bürger*innenprojekte, die in enger Zusammenarbeit in Osnabrück, Arnheim und der Deutsch-Niederländischen Grenzregion stattfinden werden.
Die ersten Projekte und Begegnungsmöglichkeiten, werden bereits in der Spielzeit 2025/26 starten. Gemeinsame Produktionen sowohl mit dem Theater aan de Rijn als auch der "ArtEZ University of Arts“ finden in der Spielzeit 2026/27 statt, wobei ein städteübergreifendes Festival den Höhepunkt bildet. Auch in der Spielzeit 2027/28 wird der grenzübergreifende Austausch fortgeführt.