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Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling: Ein Abend ganz im Zeichen des Handwerks

Geehrt wurden insgesamt 16 Absolventinnen und Absolventen, die ihre Gesellenprüfung mit guten oder sehr guten Leistungen abgeschlossen hatten. Kreishandwerkerschaft/Brandsplus-Foto

Bei der Lossprechungsfeier erhielten 89 Absolventinnen und Absolventen ihre Gesellenbriefe und wurden für handwerkliches Können, Engagement und Ausbildung mit Musik, Zaubershow und Festrede geehrt

Die Lossprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling im Forum Alte Werft war auch in diesem Winter ein sichtbares Zeichen für den Stellenwert des Handwerks in der Region. Mehr als 400 Gäste waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam mit den Absolventinnen und Absolventen diesen besonderen Moment zu feiern.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Sommer fand die zentrale Lossprechung damit bereits zum zweiten Mal in diesem großen, feierlichen Rahmen statt. Im Mittelpunkt standen 89 Absolventinnen und Absolventen der Winterprüfungen, die offiziell von den Pflichten ihrer Lehrzeit freigesprochen wurden. Die Veranstaltung machte deutlich, dass handwerkliche Ausbildung weit mehr ist als der formale Abschluss einer Lehre: Sie steht für Durchhaltevermögen, Verantwortung und den Einstieg in ein Berufsfeld mit vielfältigen Perspektiven. Begleitet wurde die Lossprechungsfeier von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.

Unternehmen aus der Region

Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band The Dottis, ergänzt durch eine magische und zugleich humorvolle Zaubershow von Jan-Phillip Lehmker. Durch den Abend führte Moderator Andi Rakete, der mit Witz und Charme durch das Programm leitete und für eine ebenso festliche wie entspannte Atmosphäre sorgte. Die Festrede hielt der Europaabgeordnete Jens Gieseke, der die Bedeutung beruflicher Bildung und handwerklicher Qualifikation in einen größeren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang stellte. Handwerk stehe für reale Wertschöpfung in einer zunehmend virtuellen Welt, sagte er. Kein Wirtschaftsmodell funktioniert ohne Menschen, die produzieren, reparieren, modernisieren und erneuern.“ Gerade mit Blick auf Themen wie Energiewende, Wohnungsbau, Mobilität oder Digitalisierung werde deutlich, dass politische Ziele nur dann Wirkung entfalten könnten, wenn sie von qualifizierten Fachkräften umgesetzt würden.

Unternehmen aus der Region

Dass diese Wertschätzung vor allem vor Ort gelebt wird, unterstrich auch Kreishandwerksmeister Heinz Kauscher. Der Gesellenbrief markiert keinen Endpunkt, sondern einen wichtigen Meilenstein auf einem beruflichen Weg mit vielen Möglichkeiten. „Das Handwerk ist vielseitig, innovativ und zukunftssicher“, betonte er. Zugleich dankte er dem Team der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft um Geschäftsführer Pascal Albers für die hervorragende Organisation der Veranstaltung, die diesen würdigen Rahmen erst möglich gemacht habe.

So wurde in der Alten Werft nicht nur der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung gefeiert, sondern zugleich das Ehrenamt, das Engagement der Betriebe und die Gemeinschaft des Handwerks sichtbar – getragen von vielen Beteiligten und im Mittelpunkt jene, die an diesem Abend ihren Gesellenbrief entgegennehmen durften.

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