Tischlerinnen und Tischler arbeiten mit einem Werkstoff, der Wärme ausstrahlt und zugleich höchste Genauigkeit verlangt. Ob Möbel nach Maß, Fenster und Türen, Treppen, Innenausbau oder passgenaue Lösungen für besondere Räume: Das Tischlerhandwerk verbindet Gestaltung, Funktion und Langlebigkeit.
Die Ausbildung ist breit aufgestellt. Sie umfasst klassische Fertigungstechniken ebenso wie moderne Verfahren: CAD-Planung, CNC-Bearbeitung, Oberflächenbehandlung, Beschläge, Montage und Materialkunde gehören fest dazu. Tischlerinnen und Tischler müssen nicht nur sauber arbeiten, sondern auch planen, messen, rechnen und Lösungen entwickeln – oft im direkten Austausch mit Kundinnen und Kunden. So entsteht aus einer Idee ein Produkt, das im Alltag funktioniert und optisch überzeugt. Vertreten wird das Gewerk von Obermeister Stephan Lammers, der das Tischlerhandwerk in der Region nach außen repräsentiert. Die Gesellenprüfungen begleitete Johannes Stell als Vorsitzender des Prüfungsausschusses gemeinsam mit den weiteren Ausschussmitgliedern. Damit stehen erfahrene Praktiker für einen verlässlichen Qualitätsrahmen und für eine Ausbildung, die den Anforderungen moderner Betriebe entspricht. Sie haben gute Zukunftschancen: Spezialisierungen, Meisterprüfung, Technikerwege oder Selbstständigkeit sind mögliche Schritte.
Die Tischler-Innung Aschendorf-Hümmling gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zur bestandenen Gesellenprüfung und wünscht viel Erfolg für den weiteren Berufsweg.
Tischler-Innung Aschendorf-Hümmling
Tischler/-in:
Lara Marie Brake (Welp & Nordmann, Westoverledingen), Niklas Kessens (Tischlerei Lammers, Werlte) und Andre Läken (Deeken Innenausbau, Sögel)