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Jetzt startet die Gartensaison

Torffreie Erde eignet sich für alle Gartenvorhaben, angefangen bei der Jungpflanzenanzucht. Foto: DJD/FNR/Dario Ronge

Mit torffreier Erde schon bei der Anzucht auf Nachhaltigkeit setzen und beim Rückschnitt nicht sparsam sein

Mit steigenden Temperaturen und länger werdenden Tagen beginnt im heimischen Garten die spannendste Zeit des Jahres. Im Februar und März startet die Jungpflanzenanzucht: Tomaten, Paprika, Chili und Auberginen werden auf der Fensterbank vorgezogen, während in Frühbeet oder Gewächshaus bereits die ersten robusten Salate und Kohlrabi gedeihen. Ein früher Start in die Anzucht verspricht im Sommer eine reiche Ernte - und spart zudem Geld gegenüber dem Kauf fertiger Jungpflanzen.

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Klimaschutz beginnt bei der Anzucht: Wer sich beim Gemüseanbau für torffreie Erde entscheidet, schafft nicht nur die Grundlage für eine reiche Ernte, sondern leistet zugleich einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Denn wenn Torf abgebaut und beim Gärtnern verwendet wird, gelangt der gespeicherte Kohlenstoff in Form von Kohlendioxid in die Atmosphäre - mit gravierenden Folgen für das Klima. Bei Nutzung torffreier Erde bleiben die natürlichen Kohlenstoffspeicher der Moore hingegen intakt. Torffreie Erde hat sich längst als umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Substraten etabliert. Sie ist inzwischen fast überall erhältlich und eignet sich für nahezu jedes Pflanzvorhaben, vom Gemüseanbau über das Gärtnern in Hochbeeten bis zur Jungpflanzenanzucht.

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Tipps zu Nutzung und Kauf: In ihrer Handhabung unterscheidet sich torffreie Erde leicht von klassischen Substraten: Sie speichert Wasser weniger gut und trocknet an der Oberfläche schneller aus. Regelmäßige Feuchtigkeitskontrolle und Wässern in kleineren Mengen helfen, Staunässe zu vermeiden und das Bodenleben zu fördern. Entscheidend ist beim Kauf die eindeutige Kennzeichnung mit Begriffen wie „torffrei“ oder „ohne Torf“. Bei „torfarm“ oder „torfreduziert“ hingegen können noch bis zu 70 Prozent Torfanteil enthalten sein - ein Blick auf die Inhaltsstoffe schafft Klarheit.

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Jetzt zur Schere greifen: Wer in den kommenden Wochen zur Schere greift, legt den Grundstein für gesunde, kräftige Bäume und eine ertragreiche Ernte im kommenden Jahr. Ein gezielter Schnitt stärkt den Baum, und gesundes Fruchtholz kann sich bilden.„Obstbaumschnitt ist auch Pflanzenschutz“, so Regina Fischer vom Industrieverband Agrar (IVA). Dadurch lassen sich auch Krankheiten vorbeugen, Früchte entwickeln mehr Geschmack. Welche Bäume sollten jetzt unbedingt geschnitten werden? Vor allem Kernobst wie Apfel, Quitte und Birne profitieren von einem Rückschnitt. Anders sieht es beim Steinobst aus, das erst im Sommer an der Reihe ist - Kirsche, Pflaume und Pfirsich. Übrigens: Auch einige Sträucher wie Stachelbeeren oder Herbsthimbeeren kann man noch bis Ende Februar/Anfang März schneiden. Laut Nabu sollten Obstbäume grundsätzlich luftig geschnitten sein, damit Licht und Luft an jede Stelle des Baumes kommen. So trocknet das Laub nach einem Regenschauer schneller, Früchte reifen besser. Eine gut aufgebaute Krone kann zudem das Obst sicher tragen. Ein sauberer Schnitt ist wichtig, denn Infektionen sind dann weniger wahrscheinlich. Dafür braucht man ein scharfes Werkzeug. Für Zweige, die etwa daumendick sind, eignen sich gewöhnliche Baumscheren. Für dickere Äste greift man besser zur Astschere.

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Junge Bäume: Die Krone sollte aus drei bis vier Leitästen bestehen. Bei einem Rückschnitt werden sie leicht eingekürzt - der Mitteltrieb allerdings nicht so sehr, um den Stamm klar zu verlängern.

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Ältere Bäume: Äste, die nach innen wachsen, sich kreuzen oder nach unten, hängen, werden abgeschnitten - ebenso wie schnellwüchsige, steil nach oben gerichtete Triebe. Dabei Ast oder Astpartie lieber ganz abschneiden, anstatt viele kleine Schnitte zu machen, das schont den Baum. Angesetzt wird an der verdickten Ansatzstelle des Astes. Wachsen ältere Bäume nicht mehr so gut oder tragen kleinere Früchte, kann man die Leitäste um etwa ein Drittel einkürzen. dpa/djd

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