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Hingucker auf dem Teller

Leckere Vielfalt: Zahlreiche Blüten von Kräutern, Zier- und Wildpflanzen eignen sich hervorragend als dekorative und aromatische Ergänzung für Speisen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Diese Blüten sind essbar

Das Auge isst ja bekanntlich mit. Zum besonderen Hingucker werden Salate, Suppen und Co., wenn man sie mit essbaren Blüten garniert. „Sie bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern auch echt leckere Aromen“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Doch nicht alles, was blüht, ist bedenkenlos essbar. „Deshalb sollte man nicht einfach jede Blüte essen, sondern genau wissen, um welche Pflanze es sich handelt.“

Diese Blüten können Sie bedenkenlos essen: Geeignet sind etwa Blüten von Kräutern wie Salbei, Schnittlauch, Borretsch, Kapuzinerkresse, Bohnenkraut und Thymian.

Auch die Blüten von zahlreichen Zier- und Wildpflanzen kann man essen. Etwa Lavendel, Gänseblümchen, Löwenzahn, Wiesenschaumkraut 1 und Gundermann. Ebenso Rosen, Veilchen, Begonien, rote Dahlien, Herbstastern, Duftgeranien, Gladiolen, Kornblumen, Ringelblumen, Schlüsselblumen, Holunder und rote Zucchiniblüten. „Für Unerfahrene kann ein Pflanzenratgeber da sinnvoll sein, weil manche Blüten essbaren Arten täuschend ähnlich sehen, die aber gar nicht essbar sind“, empfiehlt Holthausen.

Vorsicht bei blühender Petersilie:

Nicht bei allen Kräutern kann man einfach so auch die Blüten essen. Die Verbraucherzentrale warnt etwa vor blühender Petersilie. Denn während der Blüte enthält sie mehr ätherische Ölbestandteile, die in größeren Mengen – mitunter gesundheitsschädlich – sein können. Auch die o. g. Blätter schmecken dann bitte, sind ranzig und sind nicht mehr so gut für die Küche geeignet.

Wer auf Nummer sicher gehen will, baut selbst an: Die Verbraucherschützer weisen außerdem darauf hin, dass man nur ungespritzte Blüten verzehren sollte. Gewissheit darüber hat, wer essbare Blüten selbst im Garten oder auf dem Balkon anbaut. Entsprechendes Saatgut kann man im Handel kaufen.

Eine gute Zeit für die Ernte ist laut Verbraucherzentrale vormittags, wenn die Blüten vollständig geöffnet sind. Idealerweise verarbeitet man sie dann zeitnah. In kühlem Wasser halten sie sich einige Stunden lang. dpa/tmn

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