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Frühjahrsstart für den Gartenteich

Der Winter hinterlässt Spuren am Teich. Jetzt ist der Zeitpunkt, Ufer und Randbereiche in Ordnung zu bringen. Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn

Warum Geduld wichtig ist und wie Wasser, Technik, Pflanzen und Fische vorbereitet werden

Es wird wärmer, die Frühblüher zeigen sich und die Sonne strahlt: Mit dem Frühlingsbeginn zieht es viele Gartenbesitzer wieder nach draußen. Beete, Rasen und Teich rücken langsam wieder in den Fokus. Nach den kalten Monaten wird es Zeit für die ersten Pflegemaßnahmen im Garten. Auch der Gartenteich verdient jetzt Aufmerksamkeit, denn er ist ein wichtiger Lebensraum für Fische, Amphibien und Insekten. Doch Eile ist fehl am Platz: Erst wenn die Wassertemperaturen steigen, kehrt das Leben zurück - erst dann sollten die ersten Pflegeschritte folgen. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) gibt Tipps für den Saisonstart.

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1. Wasser prüfen

Trübes Frühjahr ist Wasser im nicht ungewöhnlich. Statt zu chemischen Mitteln zu greifen, kann man einen Teilwasserwechsel vornehmen. Auch Laub und abgestorbene Pflanzenteile werden entfernt. Niederschläge im Winter können dafür sorgen, dass der pH-Wert zu niedrig und instabil ist. Ein Tropftest aus dem Handel gibt Aufschluss über die Karbonathärte. Bei einem Wert unter 4 °KH sollte das Wasser aufgehärtet werden.

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2. Technik kontrollieren

Pumpen, Filter und Beleuchtung werden gereinigt und auf ihre Funktion geprüft. Wichtig ist dabei, das Filtermaterial nur mit Teichwasser auszuspülen, damit die natürlichen Bakterien bei dem Vorgang erhalten bleiben. Denn diese Bakterien sind entscheidend für eine stabile Wasserqualität.

3. Pflanzen pflegen

Teichpflanzen sind entscheidend für das ökologische Gleichgewicht: Sie produzieren Sauerstoff und bieten Tieren Schutz sowie Laichplätze. Robuste, winterharte Arten treiben im Frühjahr von selbst wieder aus. Abgestorbene Pflanzenteile werden zurückgeschnitten, neue Pflanzen erst nach den letzten Nachtfrösten eingesetzt.

4. Fische füttern

Überwinterte Fische fahren ihre Körperfunktionen langsam wieder hoch. Erst bei dauerhaft über zehn Grad Wassertemperatur werden sie aktiv und gefüttert. Zu frühes oder reichliches Füttern belastet das Wasser. Besser sind kleine Mengen von hochwertigem, leicht verdaulichem Futter.

5. Ufer überprüfen

Auch das Teichumfeld sollte überprüft werden. Im Winter können sich Folien, Steine oder Uferbefestigungen verschoben haben. Kleine Schäden lassen sich jetzt leicht beheben und verhindern spätere Probleme.
dpa/tmn

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