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Eine Entscheidung für das Handwerk

Stolz auf ihr Handwerk: Zwei Auszubildende berichten aus dem Fensterbau

Der Arbeitstag von Elias beginnt früh und ist abwechslungsreich. Um sechs Uhr startet seine Schicht bei einem großen deutschen Fensterhersteller.

Elias ist im ersten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker und baut Aluminiumfenster zusammen. Besonders gern arbeitet Elias am Klebetisch. Hier werden die Fensterrahmen aus Aluminiumprofilen zusammengesetzt. Dabei ist handwerkliches Geschick gefragt, denn die Einzelteile werden genagelt, verklebt und passgenau zusammengefügt. Es kommt auf den Millimeter an.

Auch den Zuschnitt der Aluminiumprofile lernt Elias kennen. Sechs Meter lange Stangen müssen auf die richtige Länge gebracht werden. Dabei hilft ihm eine computergesteuerte Säge. Später folgen weitere Arbeitsschritte wie das Einziehen von Dichtungen, der Einbau von Schlössern und Getrieben oder die Komplettierung von Haustüren. Auch dafür ist handwerkliches Können gefragt, auf das Elias stolz ist. Auch Jaden W. schätzt die handwerkliche Komponente seiner Arbeit.

Unternehmen aus der Region

Der 19-Jährige ist ebenfalls im ersten Lehrjahr, allerdings in der Ausbildung zum Fertigungsmechaniker. Hier liegt der Schwerpunkt auf Kunststofffenstern. Entgegen der landläufigen Meinung ist die Arbeit mit dem Material anspruchsvoll. Weil der Kunststoff leicht ist, gehört es zu seinem Job, Stahlverstärkungen in die Profile einzuführen und sie richtig zu positionieren. Besonders interessant findet er den Einbau des Fenstergetriebes. Fragt man ihn, worauf er stolz ist an seiner Arbeit, nennt Jaden verlorengeglaubte Tugenden: „Ich komme gut auf meine Stückzahl, der Chef lobt mich für meinen Fleiß. Und ich war noch keinen einzigen Tag krank!“
dpa

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