Ich radle ja gerne in Haren und Umzu rum, besonders gern entlang der Ems. So auch an dem Wochenende, als an den Harener Emswiesen der neue „Eat & Meet Beach“-Gastrocontainer an den Start gegangen ist. Wir haben die Eröffnung direkt für eine kleine Auszeit genutzt.
Das Wetter war zwar etwas durchwachsen, aber unsere Neugier war größer.
Unser Urteil nach der kleinen Pause dort: Das nette Plätzchen an unserer Ems schließt eine gastronomische Lücke in Haren.
Das Konzept ist cool, weil unkompliziert. Man reserviert nicht, sondern kommt einfach vorbei und schnappt sich einen freien Platz.
Bezahlen kann man digital bargeldlos, Zeitgeist und halt und okay. Auch der Haren-Gutschein wird akzeptiert.
Der moderne Container punktet mit echtem Biergarten-Charme und einer stilvollen Dachterrasse, die den Gästen einen spektakulären Panoramablick auf die Ems und die weitläufigen Emswiesen eröffnet.
Von Mittwoch bis Sonntag gibt es Kaffeespezialitäten, Kuchen und viele andere Erfrischungen.

Die Stadt Haren habe schon seit Längerem das Ziel, ein gastronomisches Angebot im Bereich der Emswiesen zu realisieren, gefasst, erzählen mir unsere „Stadtoberen“.
Das Projekt wurde schließlich mit Unterstützung von LEADER-Fördermitteln erfolgreich umgesetzt.
Betrieben wird die neue Location von Henrik Hagen, der sich im Rahmen eines öffentlichen Verfahrens gegen sechs Mitbewerber durchgesetzt hat.
Das neue Angebot soll sich demnach als fester Bestandteil des Harener Sommers etablieren. Künftig hat der Gastronomie-Container von Beginn der von niedersächsischen Oster- bis Ende der Herbstferien geöffnet.
Die Öffnungszeiten sind: mittwochs bis sonntags sowie an Feiertagen von 12 bis 22 Uhr.
(gm)
Wanderausstellung in der Oberschule
Eine eindringliche historische Werksschau ist jetzt in Haren (Ems) zu Gast: Vom 15. September bis zum 11. Dezember 2026 zeigt die Oberschule Haren im schuleigenen Forum eine namhafte Ausstellung des Museums des Warschauer Aufstands. Die Präsentation beleuchtet das dramatische Schicksal der polnischen Hauptstadt, die im Zweiten Weltkrieg wie kaum eine andere Metropole von der Brutalität der deutschen Vernichtungsmaschinerie getroffen wurde. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Führungen werden nach gesonderter Ankündigung angeboten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich die Ausstellung während des Aktionszeitraums anzusehen.
(eb)