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Die Zukunft der Pflegeausbildung

Noch nie waren so viele Menschen in der Ausbildung zur Pflegefachkraft. Fotos: IMAGO.

Zahl der Neuverträge steigt kräftig

Mit 158.000 Azubis erreicht die Pflegeausbildung einen Höchststand. Was steckt hinter dem Trend und wie hoch ist der Männeranteil?

Die Zahl neuer Auszubildender zur Pflegefachkraft ist im vergangenen Jahr um acht Prozent im Vergleich zu 2024 gestiegen. Insgesamt schlossen rund 64.300 Menschen einen neuen Ausbildungsvertrag zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann ab, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Auch die Zahl der Auszubildenden insgesamt stieg im Vergleich zum Vorjahr an (Stichtag 31. Dezember 2025).

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Frauen stellen weiterhin den Großteil, der Männeranteil steigt jedoch.
Frauen stellen weiterhin den Großteil, der Männeranteil steigt jedoch.

Mit rund 158.000 Auszubildenden befanden sich laut Bundesamt so viele Personen in einer Ausbildung zur Pflegefachkraft wie noch nie seit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung. Nach einer Reform gibt es seit 2020 diese Ausbildung zur Pflegefachperson, die drei Jahre dauert. Darin wurden verschiedene Berufe zusammengefasst, darunter Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Altenpfleger.

Weiterhin beginnen vor allem Frauen eine entsprechende Ausbildung. Von den neuen Verträgen wurden der Statistik zufolge rund 71 Prozent von Frauen (45.800) und 29 Prozent von Männern (18.500) abgeschlossen.

Rund 800 Studierende nahmen nach vorläufigen Ergebnissen ein Pflegestudium auf. Mit diesem 2024 eingeführten Studium erreichen sie neben dem akademischen Grad eines Bachelors auch den Ausbildungsabschluss Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann.

Unter den Studierenden mit Neuvertrag befinden sich dem Bundesamt zufolge ebenfalls vor allem Frauen: 77 Prozent sind Frauen und lediglich 22 Prozent Männer. Zum 31. Dezember 2025 lag die Anzahl der Pflegestudierenden insgesamt bei rund 1.800.
dpa

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