Sauce Hollandaise ist zu Recht ein Klassiker, aber die Spargelsaison dauert ein paar Wochen länger, und da ist etwas Abwechslung auf dem Tisch keine schlechte Idee.
Spargel-Vanille-Butter: Dafür das Mark aus einer Vanilleschote herauskratzen und mit 50 bis 60 Gramm Butter in einem Topf schmelzen. Spargel zubereiten und die Vanillebutter darüberträufeln. Ganz frischer weißer Spargel knirscht leicht, wenn man die Stangen aneinanderreibt. Wer ihn nicht am Einkaufstag zubereiten kann, umwickelt ihn mit einem feuchten Küchentuch, sodass die empfindlichen Spitzen bedeckt bleiben. Dann ab in den Kühlschrank damit.
Saisonverlängerer: Spargel kann man einfrieren. Direkt nach dem Kauf waschen, schälen und portionsweise in die Tiefkühltruhe packen. Vor der Zubereitung müssen die Stangen auch nicht zwingend aufgetaut werden. Sie kommen einfach kurz, etwa zehn Minuten, in kochendes Wasser – inklusive etwas Salz, Zucker und Butter.
Backofen-Tipp: Um den Spargel im Backofen zuzubereiten, eignet sich am besten ein Bräter oder eine Auflaufform mit Deckel, in die man etwas Flüssigkeit gibt. Darin gart er bei 180 Grad etwa 30 Minuten. Wer Alufolie verwendet, sollte den Spargel allerdings nicht mit Zitronensaft würzen. Die Säure könnte Aluminiumteilchen aus der Folie herauslösen.
Die Garprobe: Stich mit einem kleinen Messer oder einer Gabel in das untere Ende einer Stange. Der Spargel sollte „bissfest-weich“ sein – das Messer muss leicht hineingleiten, aber der Spargel sollte nicht auseinanderfallen.
Schalen nicht wegwerfen! Die Schalen und die abgeschnittenen Enden (solange sie nicht holzig sind) stecken voller Aroma. Koche die Schalen in Wasser mit einer Prise Salz und Zucker circa zehn bis 15 Minuten aus. Dieses „Spargelwasser“ ist die perfekte Basis für eine klassische Spargelcremesuppe oder um den nächsten Spargel darin zu kochen. ас