Liebe Schülerinnen und Schüler,
Ich freue mich sehr, die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, ihre begleitenden Lehrkräfte sowie alle Aussteller auf den Berufsinformationsbörsen (BIB) begrüßen zu dürfen.
Dieses erste Kennenlernen, die ersten Gespräche und der persönliche Informationsaustausch zwischen den Unternehmen und den künftigen Azubis und Studenten sind enorm wichtig. Sie schaffen Vertrauen in die eigene Zukunft und stärken die Zuversicht.
Die BIB unterstützt Euch dabei, einen selbstbewussten und gut überlegten ersten Schritt in den weiteren beruflichen Lebensweg zu gehen und den richtigen Beruf und Ausbildungsplatz zu wählen. Der Landkreis Emsland freut sich, Euch dabei aktiv unterstützen zu können.
Als Wegweiser bietet die BIB eine wichtige Orientierungshilfe. Sie verschafft einen umfassenden Überblick über das vielfältige regionale Ausbildungsangebot. Sie leistet Hilfestellung, um sich frühzeitig zu informieren, falsche Vorstellungen von Berufsbildern zu korrigieren und neue berufliche Horizonte zu entdecken.
Damit die BIB für jede Schülerin und jeden Schüler in Reichweite liegt, finden die BIB in unseren Berufsbildenden Schulen in Meppen, Papenburg und Lingen statt.
Jedes Jahr knüpfen hier hunderte Jugendliche erste Kontakte zu Unternehmen, stellen Fragen und machen sich ein Bild vom Ausbildungsmarkt. Über 130 Ausbildungsberufe des „dualen Systems“, schulische Ausbildungen, Studiengänge der Hochschule Osnabrück, der Bundeswehr sowie eine Vielzahl dualer Studienangebote werden auf der BIB Emsland präsentiert. Auch der Landkreis Emsland bildet in verschiedenen Berufsfeldern aus und eröffnet bei überzeugender Leistung eine gute berufliche Perspektive.
Ich hoffe, dass die BIB Emsland 2026 dazu beiträgt, die richtige Berufswahl zu treffen.
Landrat
Marc-André Burgdorf
Erfolgreich in der Pflege bewerben
Wer sich um einen neuen Job bewirbt, braucht vor allem zwei Dinge: ein überzeugendes Anschreiben und einen professionellen Lebenslauf. Das Anschreiben entscheidet über den ersten Eindruck und für den gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Im Lebenslauf geht es dagegen mehr um die Fakten, also Ausbildung und Berufserfahrung. Beides sollte Personalteams möglichst auf den ersten Blick überzeugen“, betont Pflegeberaterin Nina Janssen. Das Anschreiben fällt oft schwerer, denn hier ist Kreativität gefragt. Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich um ...“ sollten vermieden werden. „Am besten beginnt man mit der Motivation für die ausgeschriebene Stelle“, erklärt die Fachfrau. „Für uns ist zum Beispiel interessant, warum jemand in der Pflegeberatung arbeiten möchte und wie seine Fähigkeiten dazu passen. Länger als eine Seite sollte das Anschreiben nicht sein“, rät Janssen. Beim Lebenslauf sind dagegen auch zwei Seiten in Ordnung. Hier kommt es auf die richtige Struktur an: tabellarisch und mit der aktuellsten Tätigkeit oben. Nach den persönlichen Daten werden die beruflichen Stationen aufgelistet. Dabei konkrete Funktionen angeben - besonders, wenn sie einen Bezug zur gewünschten Tätigkeit haben“, so Janssen.
(djd)