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Besser sehen

Wenn Kinder viel nah anschauen, können sie kurzsichtig werden. Foto: djd/Rodenstock

Kurzsichtigkeit erkennen und behandeln

Schon Grundschulkinder verbringen heute viele Stunden mit Lesen, Schreiben und digitalen Medien. Wie erkennen Eltern, ob ihr Kind alles scharf sieht? Und was kann man bei Sehstörungen wie Kurzsichtigkeit tun?

Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt, ist ein Zustand des Auges. In diesem kann man Objekte im Nahbereich scharf sehen, doch in der Ferne werden sie unscharf. Anzeichen dafür, dass Kinder kurzsichtig sein könnten, sind: Schwierigkeiten beim Lesen von Texten auf der Tafel, das Zusammenkneifen der Augen beim Fokussieren auf entfernte Objekte oder häufige Beschwerden über Kopfschmerzen. Hegen Eltern einen Verdacht, können sie die Sehkraft ihres Kindes einfach bei einem Augenarzt oder Optiker prüfen lassen.

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Zudem erhöht eine unbehandelte Myopie das Risiko, im Lauf des Lebens andere Augenkrankheiten zu entwickeln.

Um dieses Risiko zu reduzieren und die gesunde Sehkraft bei Kindern zu unterstützen, ist es wichtig, Kurzsichtigkeit mit passenden Brillengläsern zu korrigieren.
djd


Karies beim Kind vorbeugen

Was Eltern wissen müssen und welche Vorsorge sie treffen sollten

Haben Eltern Löcher in den Zähnen, ist das Kind womöglich eines Tages ebenfalls von Karies betroffen. Denn die Bakterien, die die Zahnerkrankung auslösen, sind übertragbar – über den Speichel.

Daher rät das Portal „kindergesundheit-info.de “: dem Kind keine Löffel oder Schnuller, die man vorher abgelutscht hat, in den Mund zu stecken Auch das Teilen von Zahnbürsten lässt man besser, so die Verbraucherzentrale NRW. Doch Eltern können noch mehr für gesunde Zähne ihrer Kinder tun.

Auch wenn die Milchzähne wieder ausfallen, ist es wichtig, dass sie frei von Karies bleiben. Und zwar nicht nur, damit das Kind ohne Schmerzen kauen kann. Studien zeigen nämlich: Hatten bereits die Milchzähne Löcher, ist das Risiko erhöht, dass auch die bleibenden Zähne von Karies betroffen sind.

Wie geht es den Zähnen des Kindes? Das sollten Familien regelmäßig in der Zahnarztpraxis checken lassen und sich dort zudem wertvolle Hinweise zur richtigen Zahnpflege abholen. Diese Früherkennungsuntersuchungen zahlen die gesetzlichen Krankenkassen.

Vom sechsten Lebensmonat bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr:

Kinder haben in diesem Zeitraum Anspruch auf sechs Vorsorgetermine in der Zahnarztpraxis. Sie sind zeitlich auf die U-Untersuchungen abgestimmt. Was die Krankenkasse ebenfalls übernimmt, sind die Kosten für sogenannte Fluoridierungen. Dabei trägt der Zahnarzt einen durchsichtigen Lack auf, der den Zahnschmelz härter macht, so die Verbraucherzentrale. Das soll die Zähne vor schädlichen Säuren schützen. Alle Kinder bis zum sechsten Lebensjahr haben seit 2024 zweimal pro Kalenderhalbjahr Anspruch darauf.

Im Alter von 6 bis 18 Jahren:

Die Krankenkasse trägt die Kosten für einen Vorsorgetermin im Halbjahr. Gut zu wissen: Ab dem 12. Lebensjahr können die halbjährlichen Untersuchungen ins Bonusheft eingetragen werden. Sollte einmal Zahnersatz nötig sein, erhöht sich der Kassenzuschuss – sofern das Heft keine Lücken aufweist.
dpa

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