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Gut hören fördert das Miteinander

Um Hörverlust vorzubeugen, sollte man rechtzeitig und regelmäßig einen Hörtest durchführen lassen. Foto: Kzenon-stock.adobe.com

Welttag des Hörens am 3. März

Die Welt ist voller Klänge, die dazu einladen, am Leben aktiv teilzunehmen und sich miteinander auszutauschen. Der Welttag des Hörens am 3. März 2025 weist mit dem diesjährigen Motto „Mehr verstehen, mehr erleben“ in Deutschland darauf hin und sensibilisiert für regelmäßige Hörgesundheitsvorsorge.„Das Hörvermögen lässt mit zunehmendem Alter nach, das ist ganz natürlich. Wer nicht mehr alles deutlich versteht, sollte keine Zeit verlieren und sein Gehör überprüfen lassen. Denn je eher ein Hörverlust erkannt wird, desto besser lässt er sich meistens aus-gleichen und damit Lebensqualität und Leistungsfähigkeit bewahren“, erklärt Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha).

Gut zu hören, erleichtert es, zusammen etwas zu unternehmen: sei es ein Konzertbesuch, sei es eine Reise oder das Familientreffen. Das ermöglicht soziale sowie kulturelle Teilhabe und schützt vor Vereinsamung. Fällt es schwer, Gesprächspartner zu verstehen, häufen sich Missverständnisse und Nachfragen. Dies kann ein Anzeichen für eine beginnende Schwerhörigkeit sein. Unterhaltungen werden für Menschen mit unversorgter Hörschwäche im Laufe der Zeit anstrengender. Die Freude an gemeinsamen Aktivitäten kann dadurch abnehmen und das Risiko für einen Rückzug aus dem sozialen Umfeld steigen. „Ein Hörverlust ist zumeist irreversibel. Das heißt, Schwerhörigkeit verschwindet nicht einfach wieder von selbst", so Eberhard Schmidt. Im Hörakustiker-Fachbetrieb werden Hörtests professionell durchgeführt und sind zumeist kostenlos sowie kurzfristig möglich. Liegt eine Hörschwäche vor, gibt es dort Lösungen.

Unternehmen aus der Region

Wie sich eine unversorgte Schwerhörigkeit im Alltag auswirken kann, zeigt das Kurzvideo der Bundesinnung der Hörakustiker, das zusammen mit schwerhörigen Menschen zur Sensibilisierung nach Artikel 8 der UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt wurde. Der Film steht bei YouTube zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. 

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Ohren auf

Wie gutes Hören das Alter bereichert

Jeder dritte Mensch ab 65 ist von schleichendem Hörverlust betroffen, und das kann langfristig ungünstige Folgen im Alltag, bei den Hobbies und im Umgang mit Familie und Freunden haben.

Umso wichtiger ist es, rechtzeitig aktiv zu werden und eine Hörminderung nicht einfach hinzunehmen. Moderne Hörgeräte sind heutzutage klein, elegant und unauffällig, dabei aber enorm leistungsstark. Die technischen Meisterwerke können dabei helfen, die Stimmen von geliebten Menschen, das Lachen der Enkelkinder und die Lieblingsmusik wieder klar wahrzunehmen. Sie helfen, Klänge wieder klar wahrzunehmen und ermöglichen gezieltes Richtungshören in herausfordernden Hörsituationen. Ob man in einem quirligen Café sitzt oder ein ruhiges Gespräch zu Hause führt das Gerät passt sich automatisch an die Umgebung an.

Früh handeln: Ein Hörgerät trägt entscheidend zu Wohlbefinden und Lebensfreude bei. Eine persönliche Beratung hilft, die richtige Wahl zu treffen.

Generell sollte man ein Hörproblem nicht auf die lange Bank schieben, denn je länger ein Mensch nicht gut hört, desto mehr verlernt das Gehirn, bestimmte Laute zu erkennen. Dadurch nimmt das Hörverstehen immer mehr ab.

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