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Grabgestaltung: Ein individueller Ort der Erinnerung

Christian Beckers: Individuelle Grabgestaltung vereint persönliche Wünsche, Natur und Ästhetik zu würdevollen Ruhestätten, die Erinnerung, Trost und bleibende Wertschätzung ermöglichen

Fotos: Christian Beckers Gartengestaltung
Fotos: Christian Beckers Gartengestaltung

Für viele Hinterbliebene ist das Grab auf dem Friedhof der Ort, an dem sie besonders intensiv das Andenken an ihre Verstorbenen pflegen. Wenn an einem Ort der letzten Ruhe so viel Schönheit aufblüht, kann dies Trost spenden und Demut vor dem natürlichen Kreislauf lehren. Entsprechend hoch ist der persönliche Stellenwert einer Grabstelle. Das weiß auch Christian Beckers. Seit mehr als 20 Jahren ist der Gärtnermeister in der Region für seine persönlichen und innovativen Grabgestaltungen bekannt.

„Jeder Mensch ist individuell“, sagt Beckers. „Deswegen versuchen wir bei der Grabgestaltung den Wünschen der Verstorbenen und ihrer Angehörigen zu folgen.“ Das bedeutet, dass bei der Bepflanzung aber auch bei den Farben und den Pflanzen nahezu keine Grenzen gelten.

Ein Grab ist ein Ort zum Abschiednehmen und Trauern, aber auch zum Erinnern.

„Mit einer ansprechend gestalteten Grabstelle können Hinterbliebene ihre Wertschätzung gegenüber dem Verstorbenen ausdrücken und Platz für lebende Erinnerung schaffen“, sagt Beckers. „Durch eine kompetente Beratung ermöglichen wir ihnen Orte, an denen sie Begegnung erfahren können.“

Wer sich mit dem Wunsch einer Grabgestaltung an Beckers wendet, wird immer persönlich und individuell beraten. „Zunächst machen wir einen Ortstermin, um uns gemeinsam die Situation vor Ort anzuschauen“, berichtet er. Viele Fragen müssen gleich zu Anfang geklärt werden. „Ist es ein neues Grab? Ist es eine Familiengrabstelle, die neu gestaltet werden soll?“, sagt Beckers.

Aber auch persönliche Fragen werden besprochen. Wie alt ist die verstorbene Person? Was mochte die Person in ihrem Leben? Wie war der Lebensweg? Das mache man intuitiv. „Empathie“, nennt Beckers das. Es gehe darum, den Menschen zuhören. Auf solche Themen können wir bei unserer Grabgestaltung eingehen“, so Beckers. „Was waren zum Beispiel die Hobbys? War der Verstorbene Motorradfahrer, können wir das genauso aufgreifen wie eine Liebe zu Wasser. Und ein Kindergrab wird sicher anders gestaltet als das Grab eines hochbetagten Verstorbenen.“

Die eigentliche Gestaltung richtet sich dann auch nach den Wünschen der Hinterbliebenen. „Von ganz klassisch über ganz natürlich mit Stauden bis zu bunten Blütenmeeren reicht die Bandbreite“, so Beckers. Ein Grab sei eigentlich nur etwa vier Quadratmeter groß, aber die könne man extrem spannend gestalten. „Heute ist sehr viel mehr möglich als früher.“ Manchmal müsse man den einen oder anderen noch etwas überzeugen, um den Schritt in eine neue Richtung zu wagen. So seien aktuell Bepflanzungen gefragt, die als Insektenmagnet wirken: „Wo Schmetterlinge fliegen und Bienen summen“, sagt Beckers. „Wir machen das seit mehr als zehn Jahren.“

Unternehmen aus der Region

Auch nach der Anlage hilft Beckers und sein Team weiter: „Die Pflege des Grabs spielt eine große Rolle und kann gerne in unsere Hände gelegt werden. Ob das Austauschen von Saisonbepflanzung, Schnittarbeiten oder Sauberhalten des Grabs, wir kümmern uns gerne, sodass Sie eine stets gepflegte Grabstelle vorfinden und innehalten können in Gedenken an Ihre Liebsten.“

Wer kein eigenes Grab möchte, kann sich auch für einen Platz im „Garten In Memoriam“ entscheiden. Das ist eine Ruhestätte inmitten von blühenden Stauden und Gräsern an denen der Wechsel der Jahreszeiten abgebildet wird. Die Namen der Verstorbenen sind auf im Blütenmeer verteilten Grabmalen eingraviert. „Ein friedvoller Ort, an dem Sie Ihren Lieben gedenken können, ohne sich um die Pflege und Instandhaltung zu kümmern“, so Beckers.

Robert Schäfer

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