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Osnabrücker Symphonieorchester: 3. Sinfoniekonzert - Zwischen Weltraum und Riviera

Italienisch-niederländische Pianistin Saskia Giorgini als Solistin, Christopher Lichtenstein am Dirigentenpult – von Elgars mediterraner Farbenpracht bis zu Strauss’ brillanter Burleske

Saskia Giorgini
Saskia Giorgini

Das 3. Sinfoniekonzert des Osnabrücker Symphonieorchester schlägt einen ungewöhnlichen Bogen - von der emotionalen Klangwelt des Science-Fiction-Klassikers „Alien“ bis zur mediterranen Atmosphäre der italienischen Riviera. Generalmusikdirektor Christopher Lichtenstein gestaltet ein Programm, das musikalische Erzählkraft und emotionale Tiefe vereint.

Für Ridley Scotts „Alien“ komponierte Jerry Goldsmith einen düsteren, mystisch-romantischen Soundtrack, der die Weite und das Unbekannte des Weltraums musikalisch einfangen sollte. Doch der Regisseur entschied sich anders: Für die „End Credits“ wurde Goldsmiths Musik durch das Adagio aus der zweiten Sinfonie von Howard Hanson ersetzt, ein lyrisches, versöhnliches Stück, das dem Film einen transzendenten Ausklang verleiht. Goldsmith war über diese Entscheidung tief enttäuscht, da sie seine musikalische Vision veränderte. Diese Idee eines emotionalen Ausklangs greift auch Christopher Lichtenstein für das 3. Sinfoniekonzert auf. 

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Den Auftakt bildet Edward Elgars Konzertouvertüre In the South, ein klangliches Reisetagebuch aus dem Familienurlaub des Komponisten an der italienischen Riviera. Mit kraftvollen Orchesterfarben und atmosphärischer Dichte entführt Elgar das Publikum in mediterrane Landschaften – und setzt zugleich den Auftakt für Lichtensteins persönlichen ElgarZyklus, den er mit der ersten Sinfonie bereits begonnen hat.

Den solistischen Höhepunkt des Abends gestaltet die italienisch-niederländische Pianistin Saskia Giorgini mit der Burleske in d-Moll von Richard Strauss. Das selten gespielte Werk fordert höchste Virtuosität und lebt von kontrastreichen Charakteren – von ironischer Leichtigkeit bis zu dramatischer Tiefe. Giorgini, bekannt für ihre emotionale Ausdruckskraft und technische Brillanz, wird diesem Werk eine ganz eigene Note verleihen. Ein Konzertabend, der zeigt, wie Musik Geschichten erzählt, ob im Film, auf Reisen oder am Klavier.

Ermöglicht wird das Konzert vom Musikverein Osnabrück e. V.


3. Sinfonienkozert

Solistin: Saskia Giorgini (Klavier)
Dirigent: Christopher
Lichtenstein

Montag, 15.12.2025,
19.30 Uhr,
Osnabrück-Halle

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