
Im Zentrum stehen Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - eine Epoche, geprägt von Krieg, Unterdrückung, Exil und (künstlerischem) Widerstand. Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre für Solo-Violine Streichorchester, mit und Dainis Medjaniks als Solist, bildet den emotionalen Auftakt.
Es folgt Pavel Haas' Studie für Streichorchester, ein Werk voller rhythmischer Vitalität und expressiver Tiefe. Den Abschluss bildet Arthur Honeggers Sinfonie Nr. 2, deren finstere Klangwelt in einem versöhnenden Choral mündet. Das Streichorchester entfaltet eine atmosphärisch dichte Klanglandschaft, die Schmerz und Hoffnung gleichermaßen hörbar macht - Musik, die zum Nachdenken anregt und zum Widerstand ermutigt.
Sonntag, 05.10.2025,
18.00 Uhr, Aula im Schloss
Beethoven, Poulenc & Schumann
Das erste Kammerkonzert der neuen Spielzeit 2025/26 präsentiert in ungewöhnlicher Besetzung Werke von Ludwig van Beethoven, Francis Poulenc und Robert Schumann. Marian Ghisa (Klarinette), Kwang-Hyun Cho (Fagott), Sonja Hajek (Horn) und Konstantin Kappe (Klavier) spielen Beethovens Quintett Es-Dur op. 16. Ein Werk, geprägt durch die musikalische Nähe zu Mozart: heiter, elegant und feierlich. Im zweiten Teil des Programms erklingt Poulencs Trio für Oboe, Fagott und Klavier - ein kammermusikalischer Dialog zwischen Ironie und Eleganz. Schumanns Klavierquintett Es-Dur op.44 vollendet in seiner Bearbeitung für Klavier und vier Bläser das Konzert. Ermöglicht wird das Konzert durch den Musikverein Osnabrück e.V..
Sonntag, 12.10.2025,
11.30 Uhr, Theater am Domhof/ Oberes Foyer