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Was Trauernden hilft - und was nicht

Einfach da sein: Trauernde brauchen keine perfekten Worte - oft genügt ein stilles, mitfühlendes Dasein. Foto: dpa/Alicia Windzio

Erinnerungen, Rituale, Zeichen oder - ein Gespräch an der Grabstätte des Verstorbenen

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, verändert das unser Leben. Eine Trauerbegleiterin erklärt, warum Trauer kein einsamer Weg sein sollte, und warum Verbindung auch mit dem Verstorbenen helfen kann. 

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Trauer ist ein schmerzhafter, oft einsamer Prozess - doch muss er das sein? "Wir brauchen liebe Menschen, um gut unterstützt und mit viel Rücksicht aufgenommen zu werden, um diesen langen Weg der Trauer gehen zu können", sagt die Trauerbegleiterin Chris Paul im Gespräch mit dem Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau“.

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Einfach da sein, kann reichen
Viele fühlen sich unsicher im Umgang mit Trauernden. "Man weiß nicht, wie man sich verhalten soll, hat Angst, etwas Falsches zu sagen", so Paul. Ihre Empfehlung: "Uneitel“ helfen - nicht für ein Dankeschön, sondern weil ein Mensch in Not ist. "Dann reicht es oft, nur ein bisschen da zu sein, zu reden. Das heißt Normalität.“

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Bindung statt Loslassen
Ein weit verbreitetes Missverständnis: Dass Trauern bedeute, loszulassen. "Im Gegenteil“, sagt Chris Paul. Studien zeigten, dass es vielen Menschen helfe, mit den Verstorbenen in Verbindung zu bleiben - sei es durch Erinnerungen, Rituale oder Zeichen. 

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Auch alltägliche Gesten wie das Tragen eines Erinnerungsstücks oder das Gespräch am Grab seien heilsam: "Wenn ich eine gute innere Verbindung zu den Verstorbenen habe, habe ich tatsächlich mehr Entspannung und Liebe für die Lebenden."



dpa/tmn

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Tag des Friedhofs 2025

Motto "endlich und lebendig" am 20. und 21. September

In diesem Jahr findet der Tag des Friedhofs unter dem Motto "endlich und lebendig“ am 20. und 21. September 2025 deutschlandweit statt. Das Motto soll uns am Tag des Friedhofs erinnern lassen, die Würde des Menschen als elementar begreifen, auch über den Tod hinaus. 

Ins Leben gerufen wurde der "Tag des Friedhofs" 2001 vom Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. gemeinsam mit den bundesweit tätigen Friedhofsgärtnern, Steinmetzen, Bestattern, Floristen, den Städten und Kommunen sowie Religionsgemeinschaften und Vereinen. (Infos: www.bund-deutscherfriedhofsgaertner.de ).



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