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Saisonstart HSG Nordhorn-Lingen: Spannende Duelle um Auf- und Abstieg

Auf die HSG Nordhorn-Lingen warten in der kommenden Saison spannende Partien um die Tabellenplätze. Los geht's jetzt am Sonntag, 30. August, im Auswärtsspiel gegen TuSEM Essen.   Foto: IMAGO/STEINSIEK.CH

Rückkehrer Emsdetten und Hamm setzen auf Ex-HSGer

Die 2. Bundesliga verspricht für die kommende Saison gewohnt packende Duelle um den Aufstieg sowie ein gnadenloses Rennen um den Klassenerhalt. Das traditionell ausgeglichene Unterhaus des deutschen Handballs wartet mit prominenten Namen, ambitionierten Jägern und einer brisanten Tabellensituation vor dem ersten Anpfiff auf.

Zu den Aufstiegsfavoriten gehören wie stets die Bundesliga-Absteiger. GWD Minden und der SC DHfK Leipzig, die gleich am ersten Spieltag aufeinandertreffen (Mo., 19.30 Uhr), bringen nicht nur die nötige Erstliga-Erfahrung mit, sondern wollen den Betriebsunfall des Abstiegs postwendend korrigieren. Der HC Elbflorenz gilt als der schärfste Konkurrent im Titelkampf. 

Seit Jahren wird in Dresden konstant an der Struktur gearbeitet, um endlich den Sprung in die 1. Liga zu schaffen. Trainer Mark Bult von der HSG Nordhorn-Lingen hat noch einen vierten Aufstiegsanwärter auf dem Zettel: Eintracht Hagen. "Die könnten den nächsten Schritt machen“, traut er dem Fünften der vergangenen Spielzeit einiges zu. 

Der Kampf um den Klassenerhalt dürfte wieder ein Hauen und Stechen geben. Durch die enorme Leistungsdichte der Liga droht fast der halben Liga ein zäher Kampf um den Klassenerhalt. "Da sind sicher acht oder neun Mannschaften prophezeit Bult. Zum Beispiel der TSV Bayer Dormagen: Trotz einer über weite Strecken ordentlichen Vorbereitung stellt der Klub vom involviert", Niederrhein erneut den mit Abstand jüngsten Kader der Liga, was in engen Schlussphasen zum Problem werden könnte. 

Unternehmen aus der Region

Die Eulen Ludwigshafen und der TuS Ferndorf gelten personell wie wirtschaftlich als gebeutelt und müssen sich nach Meinung einiger Experten von Spieltag eins an auf Abstiegskampf pur einstellen.

Und was ist von TuSEM Essen zu erwarten, den Auftaktgegner der HSG Nordhorn-Lingen? Im DHB-Pokal hat die "Ruhrpott-Schmiede" gleich für Aufsehen gesorgt und nach zweimaliger Verlängerung Leipzig aus dem Wettbewerb befördert. "Das war eine gute Leistung", lobt Bult, der von der Entwicklung der Essener angetan ist: "Sie haben unter Trainer Kenji Hövels den nächsten Schritt gemacht." Und mit Lukas Diedrich vom Bergischen HC haben sie einen Torhüter mit Erstliga-Erfahrung verpflichtet.

Zudem dürfen sich die Fans auf die starken Aufsteiger aus der 3. Liga freuen. Die Traditionsklubs TV Emsdetten mit den ehemaligen HSG-Spielern Björn Zintel und Jaris Tobeler sowie ASV HammWestfalen, der mit Ivan Budalic und Lucas Firnhaber ebenfalls zwei ehemalige HSG-Spieler in seinen Reihen hat, kehren mit viel Euphorie zurück ins Unterhaus.


Frank Hartlef

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