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Tipps für die Heißzeit: Vor allem immer gut hydriert bleiben

Bei Hitze kommt es darauf an, dass man trinkt. Ess spielt aber auch eine Rolle, ws getrunken wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Heiß, heißer, gut hydriert? Wenn es draußen so richtig warm wird, ist vor allem eines wichtig: genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Wie kann man seinem Körper unter dieser Belastung etwas Gutes tun? Und was für sinnvolle Alternativen gibt es zum oft langweiligen Wasser?

Kaffee erlaubt, Eiswürfel tabu: Mit einfachen Alltagstipps wirkungsvollen Schutz vor Hitzekoller und Kreislaufproblemen schaffen

Keine Eiswürfel oder Getränke aus dem Gefrierfach: 1st man empfindlich, können die eiskalten Getränke zu Irritationen bis hin zum Durchfall führen. Leicht gekühlt dürfen die Getränke aber gern sein. Um Ihre Körpertemperatur müssen Sie sich keine Sorgen machen. Sie wird unabhängig von der Temperatur der Getränke reguliert. Laut der Uni Gießen geht es primär darum, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, die Temperatur des Getränks ist zweitrangig, sofern es nicht eiskalt ist.

Alle zwei Stunden ein Glas trinken: So oder so ähnlich könnte Ihre Hitze-Routine aussehen. Denn: Bei Hitze braucht der Körper kontinuierlich Flüssigkeit. Es bringt nicht, auf Vorrat zu trinken, denn der Körper kann das Wasser nicht speichern. Eine Erinnerung auf dem Smartphone oder eine Trinkliste können helfen. Zielwert: Bei Hitze sollte man (tagsüber) alle 1 bis 2 Stunden ein Glas Wasser (0,2 Liter) trinken, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Wasser aufpeppen: Trinken nervt? Immer dieses geschmacklose Wasser? Das Getränk lässt sich leicht mit ein paar Zutaten aufpeppen. Probieren Sie doch mal gewaschenes und geschnittenes Obst, Gurke, Kräuter wie Dill oder Minze, einen Schuss Saft oder frische Ingwerscheiben in das Wasser zu geben. Auch ungesüßte Tees sind eine gute Wahl – leicht gekühlt oder lauwarm.

Kaffee ist erlaubt: Kaffee entzieht dem Körper Wasser? Diese Nachricht ist Schnee von gestern. Sie können beruhigt sein: Eine bis vier Tassen Kaffee pro Tag gelten laut der DGE als unbedenklich, ebenso schwarzer und grüner Tee, und sie können zur Flüssigkeitsbilanz hinzugezählt werden. Aber: Diese Getränke wirken ein wenig harntreibend, die ausgeschiedene Flüssigkeit muss wieder ersetzt werden.

Keine Diätgetränke und kein Alkohol: Diät- und Sportgetränke sollten nicht zu viel getrunken werden. Sie enthalten meist Stoffe, die in größeren Mengen Nervosität oder Durchfall auslösen können, so das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG). Durch Alkohol gehen dem Körper u.a. noch mehr Mineralstoffe verloren. So kann es leichter zu Hitzschlägen kommen. 

Flüssigkeit durch Essen: Wer viele wasserhaltige Lebensmittel isst, kann auch so seinem Flüssigkeitshaushalt auf die Sprünge helfen. Das geht vor allem mit Obst und Gemüse. Ideal sind etwa Gurken, Blattsalate, Tomaten, Wassermelonen und Erdbeeren.

Auf Mineralien achten: Wer stark schwitzt, verliert auch Mineralien – vor allem Natrium, so das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit. Geben Sie Ihrem Körper das durch starkes Schwitzen verlorene Natrium zurück, indem Sie gesalzene Speisen essen. Auch eine Prise Salz im Wasser kann helfen, so die DGE.

dpa/tmn

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