Wer in der Natur unterwegs ist, muss damit rechnen, von einer Zecke gestochen zu werden. Dabei können die winzigen Spinnentiere Krankheitserreger wie FSME-Viren oder Borreliose Bakterien übertragen.
Grundsätzlich gilt, dass man Zecken immer schnell wie möglich entfernen sollte. Je früher dies nach dem Stich geschieht, desto geringer ist das Risiko für eine Infektion“, sagt Prof. Frank Erbguth, Präsident der Deutschen Hirnstiftung. Und so geht's laut Erbguth richtig mit dem Entfernen der Zecke:
1. Eine Pinzette oder eine Zeckenkarte nehmen und damit die Zecke an ihrem Kopfbereich nah der Haut greifen. Dann das Tierchen langsam und gerade herausziehen. Die Zecke nicht zerquetschen, da dies das Risiko birgt, dass sie vermehrt Erreger freisetzt. Und auch kein Öl oder Cremes auf die Zecke träufeln, das setzt das Tier womöglich so stark unter Stress, dass es noch mehr Erreger in den Körper abgibt.
2. Nach dem Herausziehen der Zecke die Einstichstelle sorgfältig desinfizieren. Mitunter bleibt nach dem Herausziehen der Rüssel der Zecke zurück. Dadurch ist es möglich, dass sich die Haut-stelle leicht entzündet. Immerhin: Das Risiko, an einer Borreliose zu erkranken, steigt damit aber nicht. Mit der Zeit wird der Stechapparat von der Haut abgestoßen.
Ist Meersalz gesünder als Steinsalz?
Sowohl Meer als auch Steinsalz bestehen hauptsächlich aus Natriumchlorid. Meersalz enthält zwar ein paar Mineralstoffe mehr, wie Magnesium oder Calcium“, sagt Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern, aber in so geringen Mengen, dass es gesundheitlich nicht ins Gewicht fällt.“ Und es steckt von Natur aus auch nicht besonders viel Jod in Meersalz. "Nur wenn jodiertes Speisesalz“ draufsteht, ist wirklich auch Jod enthalten“, sagt die Ernährungsexpertin. Das gilt für Meer und Steinsalz gleichermaßen, denn dann wurde Jod zugesetzt. "Also auf jeden Fall zu jodierten Varianten greifen“, rät Daniela Krehl. Denn Jod braucht unsere Schilddrüse, um Hormone zu bilden. Wichtig ist allerdings auch, nicht zu viel Salz zu essen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal sechs Gramm pro Tag.