Nachdem die ersten Shows der Final Tour 2026–2028 in Rekordzeit ausverkauft waren und auch die Sommer Open Airs 2027 auf eine überwältigende Resonanz gestoßen sind, legen Die Fantastischen Vier und Semmel Concerts mit 9 weiteren Terminen noch einmal nach.
Was als große Abschiedsfahrt angekündigt wurde, entwickelt sich zu einem der beeindruckendsten Tour-Kapitel in der 37-jährigen Geschichte der Band. Die hohe Nachfrage unterstreicht die besondere Bedeutung dieser Final Tour und das anhaltende Interesse des Publikums, Die Fantastischen Vier ein letztes Mal live zu erleben und noch einmal diese Songs, noch einmal diese Energie, noch einmal dieses Gefühl zu erleben.
„Der letzte Bus“ ist Abschied und Aufbruch zugleich: Ein letztes Mal geht es per Nightliner auf die großen Bühnen der Arenen und Open-Air-Locations. Dabei bündeln Smudo, Thomas D, Michi Beck und And.Ypsilon in der Final Tour noch einmal die wichtigsten Stationen ihrer beeindruckenden Karriere in einer umfassenden Live-Produktion. „Der letzte Bus“ markiert nicht nur das Ende des Tourlebens der Fantastischen Vier, sondern setzt zugleich einen würdigen Schlusspunkt unter nahezu vier Jahrzehnte Bandgeschichte.
➡ Die Fantastischen Vier, Lingen, Open Air an der EmslandArena, 15.8.2027
Helge Schneider in Lingen und Osnabrück
Helge Schneider manövriert sich trompetend und mit unverwechselbarem Geschnatter ins nächste Jahrzehnt. In einer verrückten Neuauflage einer Art Miniaturorchester beutelt er weiter die Zwerchfelle seiner Zuschauer bis aufs Äußerste. Mal haut er auf die Trommel, mal posaunt er ein Sammelsurium von Tönen aus seinem Saxofon, das er geschickt versteckt hält, bis es drankommt. Ein Hochgefühl von Megaquatsch macht sich breit, wenn Schneider mittendrin das Konzert spontan beendet, um sofort wieder loszulegen.
➡ Helge Schneider, Osnabrück, OsnabrückHalle, 7.3.2027, Lingen, Emslandarena, 13.3.2027
Legende auf Jubiläumstournee
Fischer-Z kommen nach Osnabrück
John Watts stieg in den 1970er-Jahren in die Popmusik ein, nachdem er zunächst Psychologie an einer experimentellen Einrichtung studiert hatte, die ohne Medikamente und Fixierungen arbeitete. „Ich habe dort von 8 bis 16 Uhr Schichten gemacht und bin danach direkt in den Van gestiegen, um ein Konzert in Derby zu spielen. Ich hatte den ganzen Tag mit tobenden Psychopathen zu tun, da konnte mich ein Punk-Publikum nicht erschrecken. Wenn man dann in Wolverhampton vor ein paar rotzigen 17-Jährigen steht, die drohen, eine Zigarette auf deinem Bein auszudrücken, denkt man nur - na los doch!“
Fischer-Z wurde 1976 an der Brunel University gegründet, zusammen mit Johns Freund und Keyboarder Steve Skolnik. Johns politisches Songwriting und seine ungebremste Energie führten dazu, dass United Artists die Band 1978 unter Vertrag nahm – gemeinsam mit Zeitgenossen wie The Stranglers und Buzzcocks. Das Debütalbum „Word Salad“ erschien 1979 und wurde sofort ein Post-Punk-Hit: Die Single „The Worker“ wurde in der Sendung „Top of the Pops“ gespielt, während „Remember Russia“ von John Peel gefeatured wurde. 1980 folgte mit „So Long“ die erfolgreichste Single der Band und einer der ersten Musikclips überhaupt, die auf MTV liefen – der Durchbruch für Fischer-Z auf großen Bühnen weltweit. 1981 erschien das bis heute erfolgreichste Album „Red Skies Over Paradise“ mit den Singles „Marliese“ und „Berlin“.
Bis heute hat Watts 23 Alben veröffentlicht, zwei Millionen Tonträger verkauft und mehr als 3000 Konzerte in ganz Europa, den USA und Kanada gespielt. An seinen Aufnahmen wirkten unter anderem Peter Gabriel, Steve Cropper und die Bläsersektion von Dexy's Midnight Runners mit.
2026 markiert ein großes Jubiläum für Fischer-Z: Vor 50 Jahren wurde die Band gegründet. Um diesen Meilenstein gebührend zu feiern, werden Watts und die Band im Frühjahr und Herbst 2026 auf große weltweite Jubiläumstour gehen. Parallel erscheint das neue Album „50/50“ mit fünf neuen Songs sowie fünf neu interpretierten Versionen von Watts Lieblingsstücken aus den ersten fünf Alben.
➡ Fischer-Z, Osnabrück, Osnabrück Halle, 29.10.