Pflegebedürftig kann jeder werden, in jedem Alter und zu jeder Zeit. Die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten des Pflegefalls wird oft unterschätzt: Tatsächlich werden im statistischen Durchschnitt nach einer Erhebung der Allianz etwa drei von vier Personen in Deutschland im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig.
Aktuell pflegen fast sechs Millionen Deutsche Familienmitglieder selbst. Die Mehrheit von ihnen geht parallel einem Beruf nach und muss Wege finden, beides zu vereinbaren. Jeder Zehnte – 2022 waren dies rund 400.000 Menschen - gibt wegen der Pflegetätigkeit sogar seine Anstellung auf, wie aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Die Pflege eines geliebten Menschen kann für die Familien eine herausfordernde Aufgabe sein, die sowohl finanzielle und zeitliche wie auch emotionale Ressourcen beansprucht. Umso wichtiger ist es, auf schnelle und einfache Hilfe zurückgreifen zu können, die alle Themen rund um die Pflege abdeckt.
Mit einer privaten Pflegevorsorge kann man sich und seine Angehörigen vor finanziellen und organisatorischen Belastungen im Pflegefall schützen. Dabei gilt grundsätzlich: Je länger man damit wartet, eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen, desto höher fallen die monatlichen Beiträge aus. Neben der finanziellen Unterstützung entlastet eine gute Pflegevorsorge betroffene Familien.
Die Pflegezusatzversicherungen einiger Versicherungen beinhalten zum Beispiel professionelle Pflege: Fachkräfte beraten dann innerhalb von 24 Stunden telefonisch – und kommen auf Wunsch nach Hause zu den Betroffenen. Ebenso organisieren sie Hilfe beim Einkauf und im Haushalt oder kümmern sich um psychologische Unterstützung. Bei Bedarf vermitteln sie einen Platz in der Tagespflege oder einen Platz in einem Pflegeheim.
djd