Fortsetzung
Wie Stefan Ludwig und Felix Sauer, der Marketing-Manager von Stavermann, schildern, setzen sich in allen Bereichen der Gartentechnik zunehmend Systeme durch, in denen Wechselakkus für die Power sorgen, während Geräte mit Kabeln oder Benzinmotor quasi zum Nischensegment geworden seien. Das gelte für Privatanwender ebenso wie für Profis. Wesentlicher Vorteil von Akkugeräten liegt in meinen Augen bei der geringen Lautstärke der Geräte. „Und die fehlenden Abgase machen das Arbeiten damit angenehmer“, sagt Sauer. „Aber es macht sich auch beim Preis bemerkbar, dass Akkus nur einmal gekauft werden müssen und dann in allen Geräten eines Systems eingesetzt werden können. Außerdem laden sie schnell und es gibt eine enorme Bandbreite von Akkus mit genug Leistung für alle Einsatzwecke.“


Laut Sauer und Ludwig führt Stavermann Geräte, Maschinen und Fahrzeuge von ca. 50 Herstellern. „Zu unserem Sortiment gehören alle Top-Marken von Husqvarna über Stihl bis Kärcher und Honda, um einige populäre Beispiele zu nennen“, so Stefan Ludwig. Es sind alle Marken dabei, die bei Kunden besonders gefragt sind. Darüber hinaus führen wir Geräte und Maschinen von vielen einschlägigen Spezialherstellern aus dem Grün-Bereich. Als Besonderheit haben wir uns mit „EGO Power Tools' noch auf eine weitere Marke spezialisiert, deren Geräte in der Region exklusiv bei uns erhältlich sind.“ Der Qualitätshersteller aus China bietet nach Worten von Ludwig ein umfassendes Sortiment von Elektro-Werkzeugen und –Gartengeräten, das er überzeugend findet, von der Verarbeitung über die verbaute Technik bis zur Leistung der Akkus sowie Ersatzteilversorgung und Garantien.
Rasenmähen – diese leidige Beschäftigung, die demnächst wieder anfällt, möchten nach den Infos von Ludwig und Sauer mittlerweile die meisten Garten- bzw. Flächeneigner auf Mähroboter übertragen. Geräte der jüngsten Generation sind nach ihren Worten noch einmal leistungsfähiger geworden: U. a. seien mittlerweile vielfach ergänzend zur GPS-Navigation noch Kameras eingebaut, mit denen die Roboter Hindernisse (auch Tiere) autark erkennen, anhalten und zentimetergenau navigieren (auch im Funkschatten oder ohne GPS-Netz).


Schräge Hanglagen beherrschten Mähroboter ebenso wie riesige Rasenflächen auf Sport-/Golfplätzen. „Immer mehr Vereine oder auch Hausverwaltungsunternehmen interessieren sich für ‚autonomes Mähen', um es noch etwas weiter gefasst auszudrücken“, sagt Felix Sauer. „Oft fehlen Kräfte oder Personal fürs Rasenmähen, so dass Roboter eine gute Hilfe sind. Einzelne Mähroboter können mittlerweile sehr große Rasenflächen bearbeiten – aber es ist auch möglich, mehrere von ihnen kombiniert einzusetzen oder ein ganzes Netzwerk für mehrere Standorte damit zu verwalten.“
Gut beraten ist nach der Meinung von Sauer und Ludwig, wer sich vor der Anschaffung eines Mähroboters oder von anderen Gartengeräten im Fachhandel informiert und auch dort kauft. „Gerade bei Mährobotern kommt es darauf an, ein passendes Gerät für die jeweiligen Anforderungen des Gartens zu wählen – zu unseren Leistungen gehört es, dass wir die Rasenflächen bei den Kunden auf Wunsch auch begutachten“, macht Stefan Ludwig deutlich. „Service ist für uns das A und O.“
Das Unternehmen ist im vergangenen Jahr 150 Jahre alt geworden und hat gerade wieder seinen jährlichen Stavermann-Tag, also das Wochenende mit der mehrtägigen Hausmesse, gefeiert. „Es waren wieder viele Menschen, die uns an dem Wochenende besucht haben – darüber freuen wir uns und bedanken uns sehr“, betont Ludwig. „Nach dem großen Geburtstag im Vorjahr haben wir uns vorgenommen, dass wir dieses Jahr weiter erfolgreich an unserer Zukunft arbeiten.“ Infos: www.stavermann.de