Alles dicht? Sind Fenster das nicht, geht in der Heizperiode über sie viel Energie verloren und Feuchtigkeit kann eindringen. Für Hausbesitzer bietet sich die warme Jahreszeit also an, Vorsorge zu treffen – und die Dichtungen ihrer Fenster zu prüfen und zu pflegen. Letzteres geht dem Verband Privater Bauherren (VPB) zufolge etwa mit Vaseline.
Werden Dichtungen einmal jährlich damit eingefettet, bleiben sie länger geschmeidig und flexibel. Alternativ kann man auch ein Spezialfett aus dem Fachhandel verwenden. Wer Holzrahmen hat, sollte auch die nach dem Winter einmal auf Beschädigungen überprüfen – und gegebenenfalls überarbeiten. Ist er morsch, gerissen oder beschädigt, kann das laut den Verbraucherzentralen ein Grund für einen Fenstertausch sein. Der Rahmen macht mit bis zu 30 Prozent einen erheblichen Teil der Fensterfläche aus, seine Dämmwirkung spielt deshalb für das gesamte Fenster eine große Rolle.
Sie sind unsicher, ob die Dichtungen Ihrer Fenster noch in Ordnung sind? Dem VPB zufolge kann man das zunächst mit der bloßen Hand testen: Spürt man daran einen Luftstrom trotz geschlossenem Fenster, ist es sinnvoll, der Sache nachzugehen. Bis zu einem gewissen Grad lässt sich das Problem dann mit Schaumstoff oder Dämmstreifen beheben, so der VPB.
Im Idealfall lässt man das aber Experten beurteilen, da es Risiken geben kann. Etwa anschließend zu geringem Luftaustausch und damit schlimmstenfalls Schimmelgefahr.
dpa/tmn