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Blumenarrangements aus dem eigenen Garten

Vom Samenkorn zum Ja-Wort: Wer im März mit der Vorzucht beginnt, erntet pünktlich zum großen Tag ein Meer aus Blüten. Foto: Blankmann

Hochzeitsdeko selbst ziehen: Einige Tipps für Hobbygärtner

Liebe ist unbezahlbar – aber eine Hochzeit hat ihren Preis. Fast 40 Prozent der Hochzeitspaare gaben laut Statista 2024 für ihren großen Tag zwischen 15.000 und 25.000 Euro aus. Der Trend zur Do-it-yourself-Hochzeit erreicht also in manchen Bereichen eine neue Stufe: Immer mehr Paare versuchen zu sparen und wer einen eigenen Garten hat, überlegt, mit Blumen aus eigenem Anbau dem Fest eine ganz persönliche Note zu verleihen.

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Doch wie gelingt das Vorhaben? Mit etwas Planung und einer Auswahl robuster Sorten wird der eigene Garten zum kleinen Floristik-Atelier. Wer seine Hochzeitsdeko selbst zieht, sollte auf eine Kombination aus standfesten Klassikern und lockeren Akzenten setzen.

Vor allem wichtig: Ein selbstgezogener Strauß muss nicht aussehen wie vom Fließband, es sind die kleinen Unebenheiten und der Duft der Heimat, die diesen Blumenschmuck so besonders macht. Wer zusätzlich noch den lokalen Fachhandel mit ins Hochzeitsboot holt, hat genug Möglichkeiten zur Ergänzung – sicherheitshalber sollte man den Kontakt zum Floristen um die Ecke also trotzdem halten.

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Dahlien: Sie sind die Stars jeder Spätsommerhochzeit, denn sie blühen bis kurz vor dem ersten Frost. Dank ihrer Formenvielfalt – von Pompon- bis Kaktusdahlie – ersetzen sie mühelos teure Import-Rosen und bezaubern mit großen Blüten und farbenfrohen Akzenten. 

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Der Charme des Unperfekten: Ein handgepflückter Strauß aus dem eigenen Garten bringt Persönlichkeit und natürliche Eleganz in die Hochzeitsdeko. Foto: Blankmann
Der Charme des Unperfekten: Ein handgepflückter Strauß aus dem eigenen Garten bringt Persönlichkeit und natürliche Eleganz in die Hochzeitsdeko. Foto: Blankmann

Zinnien: Sie sind extrem hitzebeständig und liefern bis zum Frost immer neue Blüten in kräftigen Farben.

Kosmeen (Schmuckkörbchen): Mit ihrem feinen Laub und den filigranen Blüten bringen sie Leichtigkeit und Bewegung in jedes Arrangement. 

Sonnenblumen: Sie sind eine fröhliche und farbenfrohe Wahl für die Hochzeitsdeko, perfekt für Sommer- oder rustikale Feste, wobei sie sich gut mit Naturmaterialien wie Jute, Leinen und Holz kombinieren lassen.

Damit am großen Tag alles blüht, gibt es vier Punkte, die jeder Hobbygärtner beachten sollte: Die Zeitplanung (März bis April), das Auspflanzen (Mai bis Juni) und den Schnitt (einen Tag vorher). Ab März kann man mit der Vorzucht auf der Fensterbank beginnen. Dahlienknollen können ab April im Topf angestoßen werden, damit sie im Sommer einen Vorsprung haben. Zinnien und Kosmeen können ab Ende April unter Glas gesät werden. 

Nach den Eisheiligen durfen die Jungpflanzen ins Freiland. Am frühen Morgen vor der Hochzeit dürfen die Blumen geschnitten verden, an einem kühlen Ort halten sie sich besonders lange frisch.
Blankmann
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