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Bräuche am Fest

Überall in den Wohnzimmern stehen an den Weihnachtstagen festlich geschmückte Tannenbäume. Foto: IMAGO/CHROMORANGE

Vom 24. bis zum 26. Dezember

Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage bilden den emotionalen Höhepunkt des Weihnachtsfestes. Kaum ein anderer Zeitraum ist so stark von familiären Ritualen, festen Abläufen und überlieferten Bräuchen geprägt wie die Tage vom 24. bis zum 26. Dezember.

Der Heilige Abend am 24. Dezember gilt für viele Familien als der wichtigste Tag des Weihnachtsfestes. Bereits am Nachmittag beginnen die letzten Vorbereitungen: Der Weihnachtsbaum wird geschmückt, häufig mit Kugeln, Kerzen und Strohsternen, und das Wohnzimmer festlich hergerichtet. Eine zentrale Tradition ist Bescherung, die Deutschland die in meist am Abend des 24. Dezembers stattfindet. Kinder warten gespannt auf das Christkind oder den Weihnachtsmann, die je nach Region als Geschenkebringer gelten. Oft wird die Bescherung von gemeinsamem Singen klassischer Weihnachtslieder wie „O Tannenbaum“ oder „Stille Nacht“ begleitet.

Unternehmen aus der Region

Auch das Essen an Heiligabend folgt festen Traditionen. Viele Familien entscheiden sich für ein einfaches Gericht, häufig Würstchen mit Kartoffelsalat. Diese Sitte hat historische Gründe und steht im Kontrast zum festlichen Essen an den folgenden Feiertagen. In manchen Haushalten gehört zudem der Besuch der Christmette am späten Abend fest zum Ablauf des Heiligabends und unterstreicht den religiösen Ursprung des Festes.

Unternehmen aus der Region

Der Erste Weihnachtstag steht bei vielen im Zeichen der Familie. Verwandtschaftsbesuche, ausgedehnte Mahlzeiten und gemeinsames Beisammensein prägen diesen Feiertag. Traditionell kommen nun aufwendige Gerichte wie Gänse- oder Entenbraten, Rotkohl und Klöße auf den Tisch. Der Tag verläuft meist ruhig und besinnlich, fern vom Alltag.

Am Zweiten Weihnachtstag werden häufig weitere Verwandte oder Freunde besucht. Spaziergänge, Brettspiele oder gemeinsames Kaffeetrinken gehören ebenso zu den festen Ritualen wie das bewusste Innehalten vor dem Jahreswechsel.
smi


Der richtige Baum

Die Wahl des richtigen Christbaums beginnt noch vor dem Kauf. Dann sollte nämlich entschieden werden, wie hoch und breit der Baum sein soll, erklärt der Verband natürlicher Weihnachtsbaum. Dafür lohnt es sich den Zollstock zur Hand zu nehmen und den Raum auszumessen, wo der Baum stehen soll.

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Beim Kauf sollte auf ein festes und intaktes Nadelkleid geachtet werden. Das sieht man am besten, wenn der Baum noch nicht in einem Transportnetz verpackt ist. Dann kann man nämlich auch sehen, ob eventuell Äste abgeknickt sind.

Will man den Baum zu Hause direkt aufstellen, kann man den Verkäufer bitten, ihn ständerfertig zu machen. Dafür wird der Stamm etwas gekürzt, sodass eine frische Schnittfläche entsteht, die Wasser aufnehmen kann. Aber Achtung: Der Stamm sollte nicht angespitzt werden. Nach Angaben der Experten mindert das die Wassertransportfähigkeit und verkürzt somit die Haltbarkeit des Baums.
dpa/tmn 

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