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Unterlagen KI-gerecht

Der Faktor Bauchgefühl verliert bei der Einstellung an Bedeutung. Stattdessen basieren die Entscheidungen auf Daten.     Nico Tapia/dpa-tmn-Foto

Immer häufiger analysiert Künstliche Intelligenz Bewerbungsunterlagen oder ist anders im Bewerbungsprozess involviert. Bewerber können sich darauf einstellen und mit einfachen Tricks ihre Chancen verbessern.

Worauf geachtet werden sollte

"Wer klar strukturierte Lebensläufe nutzt, macht es einem KI-System leicht“, sagt Anna Lüttgen vom Personaldienstleister Hays. Sie rät, Felder wie Berufsbezeichnung, Skills und Zertifikate sauber und präzise zu füllen. 

KI nutzen, um die KI bestmöglich zu bedienen? Was dabei helfen kann: Künstliche Intelligenz. Denn von KI-Systemen können auch Bewerber profitieren. Etwa, wenn es um die Frage der Rechtschreibung oder Struktur geht. Kl kann außerdem die Ausschreibung analysieren und auf Basis dieser die Bewerbung zuschneiden, zum Beispiel, indem sie Schlüsselwörter einbaut. 

Bei KI-geführten Videointerviews rät Businesstrainerin Anna-Daniela Pickel, die technischen Vorgaben zu beachten, sich gut vorzubereiten und beim Sprechen Wirkpausen einzubauen. Anna Lüttgen empfiehlt, ein Probevideo aufzunehmen und dabei neben Mimik und Sprechtempo auch auf die Beleuchtung, den Hintergrund und den Ton zu achten. "Das sind alles Faktoren, die in automatisierten oder halbautomatisierten Auswertungen ebenfalls eine Rolle spielen können", sagt sie. 

Unternehmen aus der Region

Eine persönliche Note sei dennoch wichtig, sagt Adél Holdampf-Wendel vom Branchenverband Bitkom. Und auch Anna-Daniela Pickel rät, sich nicht nur auf die Daten zu konzentrieren, sondern, wenn möglich, zusätzlich den menschlichen Kontakt zu den Personalverantwortlichen zu suchen.

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