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Abreißen und neu bauen statt sanieren?

Idealerweise bleibt möglichst viel von den alten Materialien während einer Sanierung erhalten. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Was dagegen spricht

Die Modernisierung eines alten Hauses kann schnell teuer werden.

Summen von um die 100.000 Euro müssen für eine Sanierung mindestens eingeplant werden, oft sogar mehr. Da erscheint ein Neubau vielleicht lohnender. „Damit würde man aber wertvolle Ressourcen auf den Müll werfen“, sagt Architekt und Bauberater Andreas Köhler vom Bauherren-Schutzbund.

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Wer seine Immobilie saniert, anstatt das Haus abzureißen und neu zu bauen, leistet hingegen einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Denn in jedem Gebäude steckt sogenannte graue Energie. „Davon sollte möglichst viel erhalten und weiter genutzt werden“, so Köhler. Graue Energie umfasst alle energetischen Aufwendungen bei:
• der Produktion
• dem Transport 
• der Lagerung
• der Verarbeitung der Bauteile und Materialien

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An die Zukunft denken - Förderungen nutzen

Die klimafreundliche Sanierung eines alten Bestandsgebäudes mag aufwendig und teuer sein. Aber sie zahlt sich langfristig aus - sowohl für die Umwelt als auch für den eigenen Geldbeutel.„Wird die gesamte Lebenszeit der Immobilie betrachtet, profitieren Eigentümer langfristig von geringeren Betriebskosten“, so Alexander Steinfeldt, Energieexperte der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

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Um die Kosten für eine umfassende Sanierung zu reduzieren, können Eigentümer verschiedene Förderprogramme in Anspruch nehmen, allen voran die Bundesförderung effiziente Gebäude für (BEG). Ziel ist es, dauerhaft Energiekosten einzusparen und so das Klima zu schützen.

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Einzelmaßnahmen wie die Dämmung der Gebäudehülle oder der Einbau effizienter Lüftungstechnik werden unter anderem bezuschusst. Eine Übersicht förderfähiger Maßnahmen an Wohngebäuden gibt es etwa online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zudem bieten viele Länder, Städte und Kommunen auch eigene Förderprogramme an.
dpa/tmn

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