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Modernes Handwerk ist mehr als Blaumann

Das duale Ausbildungssystem in Deutschland genießt weltweit Anerkennung. Fotos: AdobeStock

In den Handwerksbetrieben wird an der Zukunft gearbeitet

Fachkräfte, Digitalisierung, Bildung, Frauen im Handwerk - derzeit sprechen Politiker und Vertreter des Handwerks über Möglichkeiten, einen der wichtigsten Bereiche der deutschen Wirtschaft zukunftsfest zu machen. Dabei ist das Handwerk hier in vielen Bereichen bereits sehr gut aufgestellt.

Unternehmen aus der Region

Rund 5,6 Millionen Handwerkerinnen und Handwerker in Deutschland erschaffen und gestalten, was unser Land voranbringt. Ob Infrastruktur, Digitalisierung oder Energiewende: Nur mit dem Handwerk sind die zentralen Herausforderungen der Zeit zu schaffen. Deswegen gibt es aktuell eine neue Kampagne, die unter dem Leitmotiv „Zeit, zu machen“ Schaffenskraft und Gestaltungswillen des Handwerks in den Vordergrund stellt.

Das Handwerk wesentlicher Teil des Mittelstandes.
Das Handwerk wesentlicher Teil des Mittelstandes.

Dabei spielen viele Bereiche zusammen. So schafft eine gute (Aus-) Bildung beispielsweise langfristig Entlastung beim Fachkräftemangel. 

Die Deutschland übliche duale in Ausbildung in Betrieben und Berufsschulen hat sich dabei grundsätzlich bewährt, steht jetzt aber vor einer Anpassung an die aktuellen Anforderungen.

„Die duale Berufsausbildung ist mindestens so gut wie die universitäre“, stellte vor kurzem noch Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) klar und schloss direkt eine zentrale Forderung des Handwerks an:„Politik muss endlich für eine echte gleichwertige Behandlung von akademischer und dualer Ausbildung sorgen.“ Dies soll nach Ansicht des ZDH auch gesetzlich geregelt werden. Gleichzeitig sollen Ausbildungsbetriebe spürbar entlastet und die Berufsbildungsstätten weiter gestärkt werden.

Unternehmen aus der Region

Von Seiten des Handwerks wird hier bereits viel getan. So hat die Digitalisierung die meisten Gewerke und Unternehmen erreicht. So zum Beispiel auch den Beruf der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Der klassische „Monteur“ ist heute viel mehr als nur das: er ist das Allroundtalent: Der zum Elektro- und Metallgewerbe gehörende Beruf sorgt dafür, dass alles fließt und läuft. Gleichzeitig sind die Fachleute oft Ansprechpartner für Nachhaltigkeits- und Energiesparfragen in allen Bereichen der Haustechnik. Von einfachen Anschlüssen bis zu großen Versorgungsanlagen.

Unternehmen aus der Region

Dass das heutzutage nicht ohne digitale Technik möglich ist, sollte jedem klar sein. Die Innungen tragen dem mit ihrem Ausbildungsplan Rechnung. So stehene neben „klassischem“ Handwerk wie Montieren, Bearbeiten und Instandhalten der Anlagen auch die Planung, Prüfung und Einrichtung der oft hochmodernen und komplexen Installationen. Und hierbei kommen natürlich innovative Computersysteme zum Einsatz.

„Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ ist allerdings nur einer von über 130 Ausbildungsberufen im Handwerk. Jeder hat sein individuelles Anforderungsprofil und passt besser zum einen oder anderen Talent. Eines ist aber allen gemein. Wer im Handwerk lernt, hat wortwörtlich seine Zukunft fest in der Hand. Und damit der richtige Auszubildende zum richtigen Beruf findet, hat das Handwerk einen Berufechecker online gestellt: www.handwerk.de/infos-zurausbildung/ausbildungsberufe

Das Handwerk ist Kern und wesentlicher Teil des Mittelstandes in Deutschland. Ob Privatverbraucher, - Industrie, Handel oder die öffentliche Hand - das deutsche Handwerk bietet ein breites, differenziertes und vor allem qualitativ hochwertiges Angebot an Waren und Dienstleistungen. Individuelle Produkte und Problemlösungen sind die Domäne und Stärke des Handwerks.
rs

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