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Klischeefreie Berufswahl

Eine klischeefreie Berufswahl hilft, die eigenen Talente besser zu nutzen. IMAGO/imagebroker-Foto

Mütter und Väter können dabei unterstützen

Die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) haben in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit erfahren.

Der Begriff SAGE dagegen ist oft weniger geläufig.

Unter dem Akronym sind die Berufsfelder Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege sowie Erziehung und Bildung zusammengefasst, heißt es auf dem Portal planet-berufe.de 

Als Eltern klischeefreie Berufswahl unterstützen

Während in MINT-Berufen häufig noch Männer dominieren, ist es im SAGE-Bereich genau umgekehrt.

Wichtig ist deshalb, dass auch Eltern ihre Kinder darin unterstützen, sich von häufig hartnäckig haltenden Rollenklischees zu lösen, heißt es auf der Webseite.

Entscheidend sei etwa, volle Unterstützung zu zeigen, wenn sich junge Erwachsene für einen bestimmten Bereich interessieren oder ein Talent dafür entwickeln. Eltern sollten ihren Kindern zudem signalisieren, dass sie das tun sollten, was sie gut können und woran sie Spaß haben. Die Erwartungen anderer dagegen sind nachrangig.

Unbekannte Berufsfelder kennenlernen

Daneben können Mütter und Väter ihre Kinder etwa auf bestimmte Praktika oder Aktionen aufmerksam machen. Auch bei Gesprächen mit Menschen, die einen Wunschberuf ausüben, können Eltern den Nachwuchs begleiten.


Welcher Beruf passt zu mir? Weitere Möglichkeiten für die Recherche

Das Abschlusszeugnis in der Tasche - und nun?

Viele junge Menschen sind orientierungslos, wenn es um die Berufswahl geht. Es gibt aber zahlreiche Angebote, die bei der Suche nach einer passenden Ausbildung weiterhelfen sollen.

Möglichkeiten, spielerisch herauszufinden, wofür man sich eigentlich begeistert.

Daneben bieten sich entsprechende Messen oder eine Berufsberatung an.

Nicht zuletzt sind Praktika eine gute Gelegenheit, um herauszufinden, ob ein bestimmtes Berufsbild zu den eigenen Vorlieben und Interessen passt.

Oft lohnt es sich, auch„rechts und links des eigentlichen Traumberufs“ Ausschau zu halten, sagt Monika Hackel vom BIBB. Wer beispielsweise im beliebten Zweig Kfz-Mechatroniker keinen Ausbildungsplatz findet, kann vielleicht auch Landß und Baumaschinenmechatroniker oder Zweiradmechatroniker werden.


Schnuppertag im November

Am 7. November bieten die beruflichen Gymnasien an den BBS Meppen einen Schnuppertag für alle Interessierten statt. Anmeldungen sind bis zum 30. Oktober erforderlich bei: triphaus@bbsmeppen.de. Nach Begrüßung und Orientierung werden die Schwerpunkte im Live Unterricht vorgestellt: Ingenieurwissenschaften, Gesundheit, Pflege, Sozialpädagogik, Wirtschaft. Ein Austausch findet anschließend bei Kaffee und Kuchen statt, die Schülerinnen und Schüler stehen für Gespräche bereit. 

Unternehmen aus der Region

Den Druck nehmen

Endlose Möglichkeiten und der reinste Überfluss an Informationen: Darin sieht die Berufsberaterin Mechthild Schikowski-Simons die größte Herausforderung, die Jugendlichen bei der Berufsorientierung begegnet. Die vielen Informationen zu strukturieren und zu filtern, überfordere viele, sagte die Berufsberaterin in einem Interview mit einer Sonderausgabe der Zeitschrift abi“ für Eltern. Die Angebote der Agentur für Arbeit zur Berufsberatung sollen hier unterstützen und orientierungslosen Jugendlichen Impulse geben.

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