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Es weihnachtet sehr auf dem Marktplatz Badbergen

In der Budenstadt gibt es viel zu entdecken.Fotos: Jürgen Schwietert/Archiv

Internationale Stände von Hédé und Wortham mit Crêpes und Austern, Kunsthandwerk zwischen Bonhoefferhaus, Bücherei und Heimathaus, Zuckerwatte, Souvenirs, Glühwein und der Nikolaus um 17 Uhr.

Auch in diesem Jahr dürfen sich die Menschen in Badbergen wieder auf den beliebten Weihnachtsmarkt freuen. Veranstaltet wird dieser von der Gemeinde. Der Markt findet traditionell am 1. Advent (30. November) auf dem Marktplatz der Gemeinde Badbergen statt.

„Eröffnet wird er um 12 Uhr mit einem ökumenischen Familiengottesdienst. Das Markttreiben beginnt offiziell um 13 Uhr“, teilte Paul Wilms, Verwaltungsvertreter des Bürgermeisters mit. Mit der Eröffnung startet auch der Basar im Bonhoefferhaus mit Kaffee und Kuchen, Ständen und einer Verlosung. Zudem wird zeitgleich das Bilderbuchkino und der Flohmarkt in der Bonhoeffer Bücherei und die Kunstausstellung im Heimathaus eröffnet.

Freude über leckere Zuckerwatte.
Freude über leckere Zuckerwatte.

Der Partnerschaftsverein hat die beiden Gemeinden eingeladen, die mit jeweils einem Stand vertreten sein werden. 

Die Partnergemeinde aus Hédé (Frankreich) und die neue Partnergemeinde aus Wortham (England) freuen sich schon auf den Besuch im Artlanddorf. Dabei bieten die Franzosen Crêpes und Austern an.

Auf dem Markt können interessierte Besucherinnen Besucher auch wieder fündig werden, denn es gibt unter anderem Bilder und Drechselarbeiten, Jahrbücher und Weihnachtskrippen, Gestecke und Deko. Ein Mandelwagen ist dabei, bei ihm die beliebte Zuckerwatte gibt. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen Getränke und Imbissstände, darunter ein Cocktailstand. Am Stand der Gemeinde gibt es Souvenirs und Glühwein. Um 17 Uhr kommt dann der Nikolaus und beschenkt die Kinder. Weiterhin sind das Jagdmobil der Jägerschaft und eine Lichterfahrt des Landvolkes sowie Weihnachtsbaumverkauf ein geplant.

Unternehmen aus der Region

Und so wird die Vorfreunde auf den Weihnachtsmarkt in E Badbergen im Artland und in den umliegenden Bauernschaften wieder groß sein. jesc


Fährt „Lütti“ auch 2026 in Bramsche?

Stadt informiert über Planungsstand: Noch sind nicht alle Details geklärt

„Lütti" fährt seit April 2024 in Bramsche. Bislang finanziert der Landkreis Osnabrück den Betrieb im Rahmen eines Modellprojekts, das aber Ende 2025 ausläuft. Foto: Landkreis Osnabrück
„Lütti" fährt seit April 2024 in Bramsche. Bislang finanziert der Landkreis Osnabrück den Betrieb im Rahmen eines Modellprojekts, das aber Ende 2025 ausläuft. Foto: Landkreis Osnabrück

Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat im Juni 2025 beschlossen, dass der Bus auf Abruf „Lütti“ auch nach dem Ende des Mobilitätsprojekts „Moin+“ des Landkreises Osnabrück in Bramsche betrieben werden soll.

In der Folge nahm die Stadtverwaltung umgehend Verhandlungen mit dem Betreiber „Via“ auf. Und nunmehr, rund einen Monat vor dem Jahreswechsel, seien nur noch letzte Details zu klären, heißt es auf Anfrage unserer Redaktion aus dem Rathaus, verbunden mit einer erfreulichen Nachricht zu den Kosten, die der Stadt Bramsche mit der Übernahme des „Lütti“ entstehen.

Was ist für 2026 geplant? Die Betriebszeiten von Lütti sollen laut dem Ratsbeschluss eingeschränkt werden: Die Fahrzeuge sind dann montags bis donnerstags von 7 Uhr bis 23 Uhr im Einsatz, freitags von 7 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts, samstags von 9 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts und sonntags von 9 Uhr bis 23 Uhr.

Woran hakt es derzeit noch? Es ist geplant, ab Anfang 2026 den Grundtarif für eine Fahrt mit dem „Lütti“ am Wochenende um zwei Euro auf dann 5,50 Euro zu erhöhen. Diese „Anpassung“ solle„einen Beitrag zur Kostendeckung leisten, ohne die Attraktivität des wesentlich zu Angebots schmälern“, teilt die Stadt mit. Diese Erhöhung sei aber, wie es weiter heißt, „aktuell noch nicht final beschlossen“. Es müssen demnach noch letzte Details mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück GmbH (PlaNOS) geklärt werden. „Es steht aber fest, dass 'Lütti' auch 2026 fahren wird“, ist man sich bei der Stadt Bramsche offenkundig sicher, dass es an diesen Details nicht mehr scheitern wird.

Unternehmen aus der Region

Was kostet„Lütti"die Stadt Bramsche und wie wird es finanziert? Die Stadtverwaltung rechnet mit einem Kostenaufwand von 730.000 Euro. Rund 114.000 Euro wer-den laut Kalkulation durch die Zahlungen der Fahrgäste wieder„hereingeholt“ – die geplante Erhöhung des Grundtarifs an Wochenenden vorausgesetzt. Weitere Mittel werden zudem frei dadurch, dass die Stadtbuslinien 620, 680 und 690 eingestellt werden. Das Stadtbusbüro am Marktplatz soll zudem geschlossen werden, auch dadurch wird Geld eingespart.

Zum größten Teil finanziert werden soll die Unterhaltung des„Lütti“ aber durch eine neue Abgabe, die die Betreiber von Windparks an die Stadt Bramsche zu entrichten haben. Das macht rund 420.000 Euro aus.

Neu ist die Information, dass sich der Landkreis Osnabrück beteiligen wird, mit einem Anteil von 20 Prozent der anfallenden Kosten. Die weiteren finanziellen Mittel müssen aus dem allgemeinen städtischen Haushalt kommen.

Björn Diekmann

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