Die Samtgemeinde Spelle hat sich in den vergangenen Jahren zu einem dynamischen und attraktiven Wirtschaftsstandort im südlichen Emsland entwickelt. Mit einer hervorragenden Infrastruktur, einer verkehrsgünstigen Lage und einem unternehmerfreundlichen Klima bietet die Region optimale Bedingungen für Unternehmen aus verschiedensten Branchen.Â
Ein herausragender Standortvorteil ist der Hafen Spelle-Venhaus. Er bietet den Unternehmen trimodale Transportmöglichkeiten: Ob Straße, Schiene oder Wasser - die Logistikwege sind kurz, effizient und zukunftssicher. Besonders für den Umschlag von Schütt- und Stückgütern ist der Hafen ein wichtiger Knotenpunkt, der die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Betriebe stärkt.Â
Vielfältige Unternehmenslandschaft
Die wirtschaftliche Stärke der Samtgemeinde wird geprägt durch eine vielfältige Unternehmenslandschaft - von international erfolgreichen Industrieunternehmen bis hin zu innovativen mittelständischen Betrieben und leistungsfähigen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben. Besonders die Branchen Maschinenbau, Logistik und Agrarwirtschaft haben hier einen festen Platz und prägen das Profil der Region.
 Gleichzeitig setzt die Samtgemeinde Spelle auf ein lebenswertes Umfeld für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Familienfreundliche Strukturen, ein attraktives Bildungs- und Freizeitangebot, zahlreiche aktive Vereine und Verbände sowie ein starkes Gemeinschaftsgefühl machen die Samtgemeinde Spelle zu einem Ort, an dem Arbeit und Lebensqualität Hand in Hand gehen.
Welche Ausbildung passt zu mir?
Das Abschlusszeugnis in der Tasche und nun? Viele junge Menschen sind orientierungslos, wenn es um die Berufswahl geht. Es gibt aber zahlreiche Angebote, die bei der Suche nach einer passenden Ausbildung weiterhelfen sollen.
Informieren können sich Jugendliche zum Beispiel über das Portal "zynd". Der Webauftritt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bietet Möglichkeiten, spielerisch herauszufinden, wofür man sich eigentlich begeistert.
Wer mehr Details zu bestimmten Berufen oder Ausbildungen erfahren will, kann sich auf "Berufenet", einem Angebot der Bundesagentur für Arbeit, informieren. Daneben bieten sich entsprechende Messen oder eine Berufsberatung an.
Nicht zuletzt sind Praktika eine gute Gelegenheit, um herauszufinden, ob ein bestimmtes Berufsbild zu den eigenen Vorlieben und Interessen passt. Oft lohnt es sich, auch "rechts und links des eigentlichen Traumberufs" Ausschau zu halten, sagt Monika Hackel vom BIBB. Wer beispielsweise im beliebten Zweig Kfz-Mechatroniker keinen Ausbildungsplatz findet, kann vielleicht auch Land- und Baumaschinenmechatroniker werden.
dpa/tmn
Auch Formalia in der Bewerbung sind wichtig
Was Bewerber vermeiden sollten
Wer will, dass die eigene Bewerbung nicht gleich aussortiert wird, sollte nicht nur auf inhaltliche Stimmigkeit achten. Bewerberinnen und Bewerber stellen sich "leider häufig schon vor dem ersten geschriebenen Wort" ein Bein, sagt Ben Dehn vom Bewerbungsservice „Die Bewerbungsschreiber“.
Und zwar durch eine reine Formalie der Auswahl eines zweispaltigen Layouts für den Lebenslauf. Solche Lebensläufe sind Ben Dehn zufolge technisch nicht korrekt auslesbar. Die Folge: Informationsverlust- und "im Härtefall den direkten Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren."
Auch bei Jobbezeichnungen auf Details achten:
Auch andere "vermeintlich kleine Formatierungsfehler" in klassischen Lebenslauf-Layouts können diesen Effekt haben, so der Bewerbungsexperte. Das führt dazu, dass viele Bewerberinnen und Bewerber bereits innerhalb kurzer Zeit nach Versand der Unterlagen eine Absage erhalten.
Kleinere Stolperfallen sind Ben Dehn zufolge zum Beispiel "Heutzutage haben praktisch gleiche Jobs die unterschiedlichsten Titel“, erklärt er. Sucht ein Unternehmen etwa einen "Sales Manager“, bekomme das Profil eines "Verkaufsleiters“ weniger Relevanz zugewiesen, wenn die Inhalte nicht angepasst werden. Jobbezeichnungen.
Technisch auslesbar und individuell:
Ben Dehn rät zu einer Portion „gesundem Menschenverstand“. Bewerberinnen und Bewerber sollten reflektieren: Was wird gesucht? Was davon decke ich ab? Wie wird es in der Stellenausschreibung bezeichnet? Ist es bei der Betrachtung meiner Bewerbung eindeutig, dass ich mit dem beschriebenen Aufgabenprofil vertraut bin und über die benötigten Qualifikationen verfüge?
Dehn: "Wer sich hier nicht auf Anhieb sicher ist, sollte sich nochmal seine Bewerbungsunterlagen zur Hand nehmen und einen Vergleich anstellen." Für ihn stehen bei den meisten Bewerbungen weiterhin zwei Dinge eindeutig im Fokus.
Die Bewerbung müsse inhaltlich individuell auf den jeweiligen Job und Arbeitgeber zugeschnitten sein, "damit sie authentisch wirkt und überzeugen kann", so der Bewerbungsexperte. Das gelte sowohl für das Anschreiben als auch für den Lebenslauf. Die Individualisierung des Lebenslaufs im Hinblick auf eine bestimmte Stelle sei die Königsdisziplin und werde von vielen Bewerberinnen und Bewerbern vernachlässigt, so Dehn aus Erfahrung.
Wer Designvorlagen auswählt oder den Lebenslauf eigenständig gestaltet, sollte primär darauf achten, dass sich das Dokument technisch auslesen lässt. Diese Funktion müsse den Designaspekt immer übertrumpfen.
dpa/tmn