
Die Landesgartenschau, die im Jahr 2010 in Bad Essen stattfand, zog vom 23. April bis zum 17. Oktober ca. 500.000 Besucherinnen und Besucher an, gut 100000 mehr als ursprünglich kalkuliert.
Für Bad Essen bedeutete die Landesgartenschau nicht nur ein touristisches Großereignis, sondern auch einen nachhaltigen Entwicklungsschub. Der Kurort war damals kurzfristig als Ausrichter rund ein Jahr vor Beginn der Veranstaltung eingesprungen, nachdem die Stadt Wiesmoor, die den Zuschlag für die Schau erhalten hatte, ihre Bewerbung zurückzog.
Zentrale Standorte der Gartenschau waren der Bereich rund um den Kurpark, der Solepark und das Ortszentrum sowie Schloss Ippenburg. Die Verbindung zwischen historischen Strukturen und modernen Gestaltungselementen war dabei ein zentrales Thema. Die Landesgartenschau war in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung nicht nur für Bad Essen, sondern für die gesamte Region: finanziell, wirtschaftlich und marketing-strategisch.

Ein Highlight der Veranstaltung war der neu angelegte Solepark, in dem Gesundheit, Bewegung und Entspannung im Vordergrund standen. Die Bad Essener Sole, deren heilende Wirkung bekannt ist, wurde dabei auf vielfältige Weise inszeniert. Der Park wurde auch nach der Gartenschau zum festen Bestandteil des Kurangebots in Bad Essen. ue/pm