Das Leistungsspektrum von Brak reicht heute von Ein- und Mehrfamilienhäusern über Gewerbebauten bis hin zu landwirtschaftlichen Anlagen. Hinzu kommen Umbauten und Renovierungen. Gerade im Bereich des landwirtschaftlichen Bauens sind die Anforderungen hoch. Brak ist deshalb als Fachbetrieb nach der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) qualifiziert.
Die Verordnung schreibt besondere Anforderungen vor, wenn mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, und dient dem Schutz von Boden und Gewässern. „Fehler lassen sich bei solchen Bauvorhaben nur schwer korrigieren, deshalb muss alles von Anfang an stimmen“, sagt Roß. Auch im Wohnungsbau hat sich die Vielfalt verändert. Brak bietet nahezu alles, was Kunden sich wünschen - vom klassischen Einfamilienhaus oder Friesenhaus über Gebäude im englischen Baustil bis zum mediterranen Toskana-Haus. „Das eine typische Haus gibt es längst nicht mehr“, beschreibt Roß die Entwicklung im Bau.


Zunehmend gefragt sind schlüsselfertige Lösungen. Sobald die Planungen weitestgehend abgeschlossen sind, kümmert Brak sich um die Formalitäten wie Bauantrag, Statik oder Brandschutz und koordiniert die verschiedenen Schritte bis zur Fertigstellung.
„Wir sind mit kompetenten Partnern und Baufachleuten vernetzt und können daher alle Leistungen aus einer Hand anbieten“, erklärt Roß. Eine weitere Stärke des Unternehmens ist die eigene Zimmerei. Moderne Messgeräte sowie Laser- und Satellitentechnik gehören dort ebenso zum Arbeitsalltag wie eine computergesteuerte CAD-Abbundanlage. Damit lassen sich Bauteile für Dachkonstruktionen und andere Bauholzprojekte präzise vorbereiten und fertigen. Insgesamt entwickelt sich der Betrieb technisch fortlaufend weiter. Digitale Planung und 3D-Bauzeichnungen gehören inzwischen zum Arbeitsalltag. „Wir wollen mit der Zeit gehen und die Möglichkeiten nutzen, die uns moderne Technik bietet“, sagt Roß.
Die Baustellen befinden sich vorwiegend im Emsland und in Ostfriesland - meist in einem Umkreis von 60 bis 70 Kilometern. Die kurzen Wege in der Region sieht er als einen Vorteil: „Die Mitarbeiter verbringen mehr Zeit bei der Arbeit als mit ihren Familien“, erklärt Roß. Dann müsse das Arbeitsklima stimmen.
Ein gutes Verhältnis zu seinen Mitarbeitern ist dem jungen Unternehmer sehr wichtig. Insgesamt 19 Fachkräfte arbeiten heute bei Brak, einige von ihnen bereits seit Jahrzehnten. Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft sieht Roß darin, junge Menschen für das Handwerk zu gewinnen und ihnen eine Perspektive zu geben. Sein eigener Weg bei Brak zeigt, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben können. Anna Heidtmann