Als Hans Falkenstein Anfang der 1970er-Jahre seine erste kleine Werkstatt am Gasthauskanal eröffnete, ahnte wohl niemand, dass daraus eines der ältesten Toyota-Autohäuser Deutschlands entstehen würde. Heute, ein halbes Jahrhundert später, feiert das Autohaus Falkenstein sein 50-jähriges Bestehen- und ist längst fester Bestandteil der Papenburger Unternehmenskultur.
Gegründet von einem Mechaniker mit Schwerpunkt Karosserie, wuchs der Betrieb Schritt für Schritt: erst eine kleine Ausstellungshalle Anfang der 1990er-Jahre, später der moderne Erweiterungsbau von 2009.

Alles mit Maß und Verstand - ganz im Sinne der japanischen Philosophie, die auch Toyota selbst prägt: lieber stetig und nachhaltig wachsen, statt sich in schnellen Erfolgen zu verlieren.
Der Kontakt zur Marke entstand eher zufällig. „Der Vertreter von Toyota war am hartnäckigsten und charmantesten“, erinnert sich Verena Heyen-Falkenstein, die heutige Inhaberin. So kam es, dass neben der Werkstatt auch Autos verkauft wurden - damals eine mutige Entscheidung, denn die Marke war in Deutschland praktisch unbekannt.
Gerade einmal 883 Fahrzeuge importierte der Hersteller 1971. Von Beginn an war das Autohaus ein Familienunternehmen. „Ohne meine Mutter Maria hätte mein Vater diesen Weg nicht beschreiten können“, sagt Verena Heyen-Falkenstein. „Sie hat im Hintergrund so viel geleistet und den Betrieb getragen.“ Maria Falkenstein ist Anfang des Jahres verstorben und kann das Jubiläum nicht mehr mitfeiern - ihr Anteil am Erfolg ist jedoch unvergessen.
Geblieben ist die Bodenständigkeit eines Hauses, in dem persönliche Bindungen großgeschrieben werden. Viele Kunden begleiten das Autohaus seit Jahrzehnten, manche kennen Verena Heyen-Falkenstein noch als Kind, andere bringen inzwischen ihre eigenen Kinder zum Autokauf. Ebenso unverzichtbar ist das Team: Besonders stolz ist die Inhaberin auf Pawel Kelm, der seit 20 Jahren dabei ist, sowie auf Adrian Block, der als technischer Leiter seit über zehn Jahren Lösungen findet, wo andere aufgeben. „Ohne mein Team könnte ich nicht entspannt in den Urlaub fahren. Zusammen bringen wir unseren Standort weiter - so, wie meine Eltern sich früher gegenseitig ergänzt haben.“
Dass Toyota seiner Zeit oft voraus war, spürt man auch in Papenburg. Schon seit über 30 Jahren verkauft das Autohaus Hybridfahrzeuge - lange bevor andere Hersteller das Thema ernst nahmen. „Viele Kunden sind überrascht, wenn sie hören, wie lange es diese Technik schon gibt“, erzählt Heyen-Falkenstein.
Toyota setzte früh auf nachhaltige Entwicklung statt kurzfristiger Trends. Diese Haltung - geprägt von der japanischen Philosophie des Kaizen, der kontinuierlichen Verbesserung - zieht sich durch die gesamte Unternehmensgeschichte und findet auch in Papenburg ihren Ausdruck: im schonenden Umgang mit Ressourcen, im stetigen Modernisieren des Betriebs, im genauen Hinsehen, was den Kunden langfristig nützt.
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