Die ersten Kundengespräche fanden nicht in einem repräsentativen Büro statt, sondern im eigenen Zuhause: oben in der Diele, später im Wohnzimmer. Als Lukas und Ida Gründer 1996 mit Gründer Immobilien den Schritt in die Selbstständigkeit wagten, war der Anfang familiär, pragmatisch und nah an den Menschen.
„Man hat sich zusammengesetzt und in Ruhe gesprochen“, erinnert sich Lukas Gründer. Dabei war der Schritt in die Selbstständige kein Sprung ins Ungewisse. Lukas Gründer war bereits seit den 80er-Jahren in der Immobilienbranche tätig und brachte umfassende Erfahrung mit. Die Entscheidung, Unternehmen aufzubauen, ein eigenes fiel schließlich aus dem – Wunsch heraus, Arbeit und ein Leben anders zu gestalten – getrieben von O weniger einer Dauerbelastung, stärker ausgerichtet auf persönliche Begegnungen und eigenverantwortliches Arbeiten.
Von Anfang an war Gründer Immobilien ein Familienunternehmen

Diese Form der persönlichen Betreuung wurde schnell zum Markenzeichen. Ida Gründer war ebenso eingebunden wie später die nächste Generation. Heute führen Ralf und Claudia, die Gründer, den Betrieb gemeinsam weiter. Viel verändert haben sie dabei bewusst nicht. „Never change a running system“, sagt Claudia Gründer. Moderne Technik, neue Vermarktungswege und zusätzliche Angebote wie Vermietung seien zwar hinzugekommen, das Grundprinzip aber sei gleich geblieben: „Erreichbarkeit, Verlässlichkeit und Nähe – das ist das, was uns ausmacht.“
Erreichbarkeit als unverzichtbares Markenzeichen
Diese Nähe zeigt sich nicht nur im direkten Kontakt, sondern auch in der Arbeitsweise. Das Telefon ist jederzeit erreichbar, Termine finden flexibel statt, oft auch außerhalb klassischer Geschäftszeiten.

Für die Familie ist das kein zusätzlicher Aufwand, sondern Teil ihres Selbstverständnisses. „Der Beruf ist auch ein Stück weit Hobby“, sind sich Vater und Sohn einig. Entscheidend sei, mit Menschen zu arbeiten und sie auf ihrem Weg oft über Jahre hinweg zu begleiten. Auch die Wege haben sich erweitert: Heute ist das Unternehmen auch weit über die Region hinaus aktiv und betreut Kundinnen und Kunden in verschiedenen Teilen Deutschlands. Geblieben ist jedoch ein zentraler Faktor: das Netzwerk. fe